00040 litoralis crepens

kriechendes am ufer

creeping one at the waterside


die weibliche form schleppt sich langsam durch krümmen der extre­mitäten fort. dabei reisst ein zur schaufel verwachsenes körperteil frische erde auf, die über die nährstoffe aufneh­menden pseudowurzeln gehäufelt wird. so ist eine ständige versorgung mit feuch­tigkeit und nährstoff­reicher erde gewähr­leistet. die kraft­vollen beuge­be­we­gungen der astförmigen extre­mitäten werden durch verän­derung des zelldruckes in den schwell­zellen bewirkt. um grossen druck auszu­halten, sind ihre flexiblen zellwände stark verdickt. eine beugung kommt zustande, indem die auf der oberseite des beugarmes unter der epidermis befind­lichen schwell­zellen mit cytoplasma aufgepumpt werden und den blähzellen der gegen­über­lie­genden seite gleich­zeitig cytoplasma entzogen wird, sodass diese zusam­men­schrumpfen. bevor die extre­mitäten den schweren schau­felmagen vorwärts ziehen, bohren sich ihre spitzen mehrere zentimeter in den erdboden. (vgl. 99.09)

the female shape moves slowly by bending its extre­mities. in the process, a body part which has grown into a shovel, tears out fresh earth, which is then laid upon the pseudoroots and absorbs nutrients. this way, a constant supply of humidity and fertile earth is provided. the powerful bending motions of the branch extre­mities are achieved through the manipu­lation of pressure in the swelling cells. in order to resist great pressure, their flexible cell walls are strongly reinforced. a deflection is achieved by pumping the swelling cells, which are located under the epidermal surface of the upper arm, full of cytoplasm and at the same time drawing cytoplasm from the infla­tionary cells at the opposing side, so that these shrink. before the extre­mities pull the heavy shovel-stomach forward, their tips drill themselves several centi­meters into the ground. ( cf. 99.09)