11.02 inzephalus amorphus giganteus

kunst am bau, m+p Ingenieurgesellschaft

großer kopfloser ohne feste gestalt

gewöhnlich richtet inzephalus amorphus giganteus seinen knochenlosen körper senkrecht auf und stülpt dabei sackförmige beulen aus. der organismus lässt sich in zwei funkti­ons­be­reiche einteilen: haut und eingeweide.

haut: die haut von inzephalus ist schleimig, glatt und glänzend, da in der weichen epidermis schle­im­pro­du­zierende drüsen sitzen. die rote färbung entsteht durch einge­lagerte bakterien, die zur energie­um­wandlung in einer symbiose mit dem organismus stehen. aus dem rumpf stülpen sich mehrere sackförmige schwell­körper. diese vergrößern seine oberfläche um ein vielfaches. in der unterhaut konzen­trieren sich sinnes­organe, zum beispiel thermo- und chemorezeptoren

eingeweide: die einge­wei­de­mus­kulatur ermöglicht im zusam­menspiel mit dem hydro­sta­tischen skelett formver­än­de­rungen und bewegungen. in den aufge­blähten schwell­körpern kann ein hoher druck entstehen. das system befähigt den organismus nur unzureichend zur fortbewegung.

die meisten arten zeigen extreme größen­un­ter­schiede zwischen den geschlechtern.
der ausge­wachsene weibliche organismus erreichet eine rumpfhöhe von über zwei metern, das männchen ist hingegen nur zwei zentimeter lang.