wolkenfänger

bahn­hofs­vor­platz duis­burg rea­li­sie­rung für 2023 geplant wel­ches mit der geschich­te der schwer­indus­trie ver­knüpf­te bild­werk ermög­licht einen asso­zia­ti­ons­raum für die­se stadt? das künstlerische pro­jekt auf dem platz bezieht sich auf den hin­ter­grund der indus­trie­kul­tur als allein­stel­lungs­merk­mal. jen­seits aller trans­for­ma­ti­ons­pro­zes­se ist und wird die schwer­indus­trie wesent­li­cher bestand­teil der duis­bur­ger iden­ti­tät blei­ben. der ent­wurf greift das auf und stellt […]

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nothingtoseeness

wol­ken­ma­schi­ne cloud machi­ne not­hing­to­see­ness – leere/weiß/stille
 als „not­hing­to­see­ness“ bezeich­ne­te john cage die ent­spre­chung der stil­le in den visu­el­len küns­ten und umschreibt das nichts durch sehen und füh­len. die aus­stel­lung „not­hing­to­see­ness – leere/weiß/stille“ wid­met sich die­ser erfah­rung des sehens und dem wei­ten bedeu­tungs­spek­trum der far­be weiß, der lee­re und der stil­le. rei­ner maria maty­sik 
wol­ken­ma­schi­ne, 2021 […]

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institut für postevolutionäre lebensformen

kunst­mu­se­um hei­den­heim insti­tu­te for post-evo­lu­tio­na­ry forms of life rei­ner maria maty­sik arbei­tet im grenz­be­reich von kunst und natur­wis­sen­schaf­ten. in sei­nem rei­chen schaf­fen fin­den sich vor allem spe­ku­la­ti­ve model­le zukünftiger lebens­for­men. jede der zukünftigen wesen zeich­net sich durch spe­zi­fi­sche anpas­sun­gen an kom­men­de bedin­gun­gen aus. auf­fäl­lig ist dabei, dass die gren­zen zwi­schen mensch, pflan­ze und tier zuse­hends verschwimmen. […]

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nothingtoseeness

leere/weiß/stille
 aka­de­mie der küns­te void/white/silence leere/weiß/stille
 aka­de­mie der küns­te void/white/silence not­hing­to­see­ness – leere/weiß/stille
 als „not­hing­to­see­ness“ bezeich­ne­te john cage die ent­spre­chung der stil­le in den visu­el­len küns­ten und umschreibt das nichts durch sehen und füh­len. die aus­stel­lung „not­hing­to­see­ness – leere/weiß/stille“ wid­met sich die­ser erfah­rung des sehens und dem wei­ten bedeu­tungs­spek­trum der far­be weiß, der lee­re und […]

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after life

kunst­ver­ein arns­berg im kunst­ver­ein arns­berg wird die aus­stel­lung after life gezeigt. prä­sen­tiert wer­den dort arbei­ten von rei­ner maria maty­sik, ste­pha­nie dinkins, jon lom­berg und ana rajce­vic, die sich als spe­ku­la­tio­nen über die gestalt und das habi­tat mensch­li­cher und hybri­der lebens­for­men in naher und fer­ner zukunft ver­ste­hen las­sen. rei­ner maria maty­sik ent­wirft schließ­lich hypo­the­sen über ganz […]

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++ o ++

licht­haus arns­berg im licht­haus arns­berg ist die­sen juli die solo-schau ++ o ++ des künstlers rei­ner maria maty­sik zu sehen. auf abs­trak­ter, bild­haue­ri­scher ebe­ne behan­delt der künstler hier den ein­fluss des men­schen auf den kreis­lauf der natur und die dar­aus resul­tie­ren­den kon­se­quen­zen. maty­siks fokus rich­tet sich dabei ins­be­son­de­re auf das was­ser. das lässt auch der ausstellungstitel […]

wir, mensch, tier

acud-stu­dio we, humans, ani­mals new com­pli­an­ces wir, mensch, tier neue kompliz:innenschaften für eine mög­li­che zukunft neben dem anthro­po­ge­nen kli­ma­wan­del ver­ur­sacht der mensch ein dra­ma­ti­sches arten­ster­ben durch mono­kul­tu­rel­le land­wirt­schaft, über­fi­schung der mee­re oder die zer­stö­rung natür­li­cher lebens­räu­me. die schwin­den­den räu­me wil­den und arten­rei­chen lebens erhö­hen auch die mög­lich­kei­ten zoo­no­ti­scher spillovers – also der über­tra­gung von krankheiten […]

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vor ort

lehm­bruck muse­um duis­burg on site bio­morph 2020 glas, sil­ber (24 stück) 20 x 30 x 50 cm 

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supernatural

oulu muse­um of art, finn­land in the same world super­na­tu­ral is an inter­na­tio­nal exhi­bi­ti­on of con­tem­pora­ry art. its core is for­med by hyper-rea­­listic sculp­tures. the extre­me rea­lism that star­ted in ame­ri­can art of the 1960s, then spread through the world and evol­ved into dif­fe­rent styles, is cha­rac­te­ri­sed by a com­bi­na­ti­on of authen­ti­ci­ty and stran­ge and breathtaking […]

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komm, nimm mich.

kunst­hal­le wil­helms­ha­ven take-away-show wenn das publi­kum nicht zur aus­stel­lung darf, kom­men die objek­te zum betrach­ter. ana­log statt digi­tal: statt einer ver­le­gung der aus­stel­lung ins digi­ta­le, gehen rei­ner maria maty­sik und die kunst­hal­le wil­helms­ha­ven einen alter­na­ti­ven weg und ermög­li­chen die direk­te begeg­nung zwi­schen mensch und werk im pri­va­ten raum. mit dem ver­ständ­nis, dass kunst auch lebensmittel […]

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direkte auktion

the sound and the fury life’s but a wal­king shadow „the sound and the fury“ um­schreibt nicht weni­ger als das leben selbst, oder wie shake­speares mac­beth es nicht sehr opti­mis­tisch sagt: „life‘s but a wal­king shadow, a poor play­er / that struts and frets his hour upon the sta­ge / and then is heard no more: […]

supernatural

skulp­tu­ra­le visio­nen des kör­per­li­chen kunst­hal­le tübin­gen 83 skulp­tu­ren aus der serie wesen, 1997–2020 die aus­stel­lung super natu­ral gibt ant­wor­ten aus dem bereich der hyper­rea­lis­ti­schen und rea­lis­ti­schen skulp­tur. die zukunfts­wei­sen­den wer­ke reflek­tie­ren nicht nur aus­wir­kun­gen der digi­ta­len revo­lu­ti­on und der gen­tech­nik auf den „post­hu­ma­nen“ men­schen und die umwelt, son­dern ver­an­schau­li­chen auch durch hybri­de eigen­schöp­fun­gen, dass die […]

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dokumentation komm, nimm mich.

kunst­hal­le wil­helms­ha­ven docu­men­ta­ry take-away-show doku­men­ta­ti­on der ausstellung 

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alle jahre wieder

kunst­ver­ein arns­berg je ein 3d print und ein natur­ge­bil­de kom­men zusam­men. a 3d print and a natu­ral struc­tu­re come together. 

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through a forest wilderness

kunst­hal­le wil­helms­ha­ven aktio­nen im wald. per­for­mance, kon­zept­kunst, events. 1960 – ∞ per­for­mance: implant. die pflan­ze in mir „the clea­rest way into the uni­ver­se is through a forest wil­der­ness“, erkann­te der scho­t­­tisch-ame­­ri­­ka­­ni­­sche natur­for­scher john muir schon 1890 – lan­ge zeit bevor in den 1960er-jah­­ren das ver­hält­nis von kunst und natur in eine neue pha­se trat: kon­zen­trier­ten sich die künstler […]

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ich bin ganz von glas

indus­trie­mu­se­um chem­nitz die trü­bung die kör­per sel­ber sind ein­fa­che bi- oder poly­fur­ka­tio­nen. beim glas­bla­sen schwel­len for­men in ana­lo­gie zu phy­ti­schen trie­ben an. in ihrem inne­ren voll­zieht sich ein kreis­lauf. die her­me­tisch abge­schlos­se­nen glas­kör­per sind mit wenig was­ser gefüllt. ein teil des was­sers eva­po­riert und legt sich im inne­ren der trans­pa­ren­ten for­men als fei­nes kon­den­sat ab. […]

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worlds within world

gale­rie weis­ser ele­fant, ber­lin der aus­stel­lungs­bei­trag von rei­ner maria maty­sik knüpft an des­sen publi­ka­ti­on „sexu­el­les vege­tie­ren“ aus dem jahr 2008 (an). in sei­nem para­tex­tu­el­len bei­trag überschreitet er für die aus­stel­lung zum ers­ten mal die gren­ze zur eige­nen erzäh­lung und ver­stoff­licht die nicht­mensch­li­chen protagonist_innen sei­ner fik­ti­on: er ent­wi­ckelt para­si­tä­re pflanz­li­che geschöp­fe, die men­schen als medi­um zur […]

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in medias res

kunst­ver­ein arns­berg kom­men wir gleich zur sache und gehen ohne umschwei­fe ‘mit­ten in die din­ge‘. die latei­ni­sche rede­wen­dung in medi­as res stammt aus der ars poe­ti­ca des römi­schen dich­ters horaz und ver­steht sich als loben­de äuße­rung gegen­über sei­nem grie­chi­schen kol­le­gen homer. die­ser füh­re in sei­ner epo­cha­len illi­as zuhörer*innen und leser*innen von beginn an in die […]

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dokumentation world within worlds

sexu­el­les vege­tie­ren sexu­al cree­ping doku­men­ta­ti­on der ausstellungssituation 

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vorlesung: was heißt plastik?

burg gie­bichen­stein kunst­hoch­schu­le hal­le lec­tu­re one, burg gie­bichen­stein uni­ver­si­ty of art and design pro­fes­sur für drei­di­men­sio­na­les gestalten/ material.form.objekt an der burg gie­bichen­stein kunst­hoch­schu­le hal­le was heißt plas­tik? war­um sind wir hier? ich habe die fra­ge gestellt: was heißt plas­tik? und ich habe dazu nichts zu sagen. ich habe kei­ne ant­wort. ich habe nichts. in die­ser vor­trags­si­tua­ti­on ist es […]

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pop-up stardust project

anna nova gal­le­ry saint peters­burg | rus­sia the pop-up star­dust pro­ject brings tog­e­ther the artists from across the glo­be, who share the ide­as of „bio­ism“ con­cept and who are being inte­res­ted in it pro­fes­sio­nal­ly. in their works the artists con­tem­pla­te on abio­ge­ne­sis, the ori­gin of life. the exhi­bi­ti­on pres­ents objects and gra­phi­cal works. anna nova gallery […]

through a forest wilderness

aktio­nen im wald. per­for­mance, kon­zept­kunst, events. 1960 – ∞ ber­lin, nikol­sko­er land­par­tie neh­me die wur­zeln eines bau­mes in den mund und bewäs­se­re ihn mit dei­ner spu­cke. take the roots of a tree into your mouth and water it with your spit. 

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welterfindung: kunst zwischen museum und labor ¬

world inven­ti­on: art bet­ween muse­um and labo­ra­to­ry ¬ muse­um vil­la rot, burgrie­den-rot blub­bern­de reagenz­glä­ser, mikro­sko­pi­sche struk­tu­ren, gif­tig leuch­ten­de petri­scha­len… zeit­ge­nös­si­sche kunst schlägt eine brücke zwi­schen zwei schein­bar getrenn­ten wel­ten: der des muse­ums und der des labors. dabei stellt sie zum einen fra­gen nach den exis­ten­ti­el­len grund­be­din­gun­gen unse­rer welt, zum ande­ren aber auch nach zukunfts­per­spek­ti­ven für den […]

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seestück mit gebilden

seas­cape with for­ma­ti­ons muse­um und gale­rie im pre­di­ger, schwä­bisch gmünd ist leben durch kunst gestalt­bar in einer welt, in der lebens­for­men nicht mehr nur durch mecha­nis­men der evo­lu­ti­on, son­dern direkt von men­schen­hand gesteu­ert wer­den? rei­ner maria maty­sik reflek­tiert seit jah­ren wie kein zwei­ter die zukunft des lebens im zeit­al­ter der bio­wis­sen­schaf­ten und in einer durch […]

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more-than-human world

sto­ries for a more-than-human world muse­um kes­sel­haus ber­lin was wür­de pas­sie­ren, wenn wir es schaf­fen, anthro­po­zen­tri­sche ansich­ten auf­zu­ge­ben und die per­spek­ti­ve ande­rer lebens­for­men ein­zu­neh­men? wel­che reak­tio­nen kön­nen eine sol­che ver­schie­bung von gesichts­punk­ten aus­lö­sen? könn­ten men­schen und (bewuss­te) maschi­nen neben­ein­an­der exis­tie­ren? kann tech­no­lo­gie tat­säch­lich hel­fen, umwelt­pro­ble­me zu lösen? die arbeit reagiert auf aktu­el­le dis­kus­sio­nen zwi­schen geistes- […]

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dark, liquid. vom wissen und nicht-wissen über das meer

gale­rie nord | kunst­ver­ein tier­gar­ten „dark, liquid“ ver­sam­melt künst­le­ri­sche posi­tio­nen und wis­sen­schaft­li­che expo­na­te, um sie nach ihrem wis­sen über ein objekt zu befra­gen, das so viel­schich­tig wie unbe­stän­dig maß­stä­be sprengt und kate­go­rien über­steigt und dabei so hoch­gra­dig geläu­fig zu sein scheint, wie nach­hal­tig zu fas­zi­nie­ren ver­mag: das meer. die aus­stel­lung inter­es­siert sich für die wis­sens­for­men, mit […]

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through a forest wilderness 1

bran­den­bur­gi­scher kunst­ver­ein pots­dam  aus­stel­lungs­pa­vil­lon auf der freund­schafts­in­sel per­for­mance: implant. die pflan­ze in mir | implant. the plant in me und vide­os through a forest wil­der­ness aktio­nen im wald. per­for­mance, kon­zept­kunst, events. 1960 – ? actions in the forest. per­for­mance, con­cep­tu­al art, events. 1960 – ? pots­dam mit der akti­ons­kunst, kon­zept­kunst und land art began­nen künst­ler in den 1960ern weltweit […]

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autopoiesis

cas­tel­lo pria­mar, savo­na palaz­zo del com­mis­sa­rio altra natu­ra e arte con­tem­pora­nea auto­poie­sis (from greek αὐτo- (auto-), mea­ning „self“, and ποίησις (poie­sis), mea­ning „crea­ti­on, pro­duc­tion“) refers to a clo­sed sys­tem capa­ble of crea­ting its­elf. the term was intro­du­ced in 1972 by chi­lean bio­lo­gists hum­ber­to matu­rana and fran­cis­co vare­la to defi­ne to the self-main­­tai­­ning che­mi­stry of living […]

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garten der lüste

kunst­stif­tung des lan­des sach­sen-anhalt, hal­le » gar­ten der lüste « von hie­ro­ny­mus bosch ist das wohl popu­lärs­te und zugleich geheim­nis­volls­te tri­pty­chon der welt. das gemäl­de gibt den anlass, sich in einer aus­stel­lung inter­na­tio­na­ler künstlerinnen und stu­die­ren­den der illus­tra­ti­on der burg gie­bichen­stein kunst­hoch­schu­le hal­le zu tref­fen. der gar­ten der lüste – ein geheim­nis­vol­ler, uto­pi­scher ort, der […]

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kolonie wedding

hyvin­kää art muse­um, fin­land con­tem­pora­ry art from ber­lin  exhi­bi­ti­on of ten con­tem­pora­ry ber­lin based visu­al artists and six video artists in hyvin­kää art muse­um, fin­land. the kolo­nie wed­ding is an asso­cia­ti­on of pro­ject art spaces in the ber­lin borough of wed­ding, foun­ded in 2001 and con­sis­ting of 23 pro­ject spaces to date. all of the artists […]

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immaterial

kunst­ver­ein bochum vier posi­tio­nen zeit­ge­nös­si­scher skulp­tur a/a (andre­as grei­ner und armin keplin­ger) – aram bar­tholl – rei­ner maria maty­sik – kat­rin wege­mann das aus­stel­lungs­pro­jekt imma­te­ri­al unter­sucht gegen­wär­ti­ge optio­nen von skulp­tur unter der prä­mis­se eines wech­sel­sei­ti­gen ver­hält­nis­ses von prä­senz und tran­szen­denz. mehr als ande­re kunst­for­men erscheint die skulp­tur bestimmt von einer spe­zi­fi­schen dia­lek­tik, von einem essentiellen […]

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neu neu neu neu neu

burg gale­rie im volks­park, hal­le new new new new new  aus­stel­lung mit arbei­ten der neu­en pro­fes­so­rin­nen und pro­fes­so­ren der grund­la­gen: bet­ti­na erz­grä­ber, phil­ip gai­ßer, julia krö­pe­lin, rei­ner maria maty­sik und rolf wicker rei­ner maria maty­sik ver­sam­melt in der aus­stel­lung eine viel­zahl klei­ner und grö­ße­rer skulp­tu­ren. sie erin­nern an pflan­zen, tie­re oder mensch­li­che orga­ne, wie sie auch […]

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es atmet

gale­rie gröl­le pass:projects inter­ven­ti­ons aus­stel­lung im pro­jekt­raum. phä­no­typ­mo­del­le, glas­ar­bei­ten, pla­kat­druck­ob­jekt und video. zusam­men mit johan­na k becker exhi­bi­ti­on in the pro­ject room. phe­no­ty­pe models, glass works, pos­ter print object and video. tog­e­ther with johan­na k becker 

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vorhof

kunst­ver­ein hof Gale­rie im The­re­si­en­stein mit freund­li­cher unter­stüt­zung: baye­ri­sches staats­mi­nis­te­ri­um für bil­dung und kul­tus, wis­sen­schaft und kunst. 

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gedanken zur revolution (part V)

iam insti­tut für alles mög­li­che, ber­lin kon­stan­tin dzi­wis, karl heinz jeron, rei­ner maria maty­sik, michae­la rich­ter und zet­tel­mann begin­nen den pro­zess mit einer gemein­sa­men aus­stel­lung. jeder teil­neh­men­de lädt im lau­fe der ver­an­stal­tung dann eine wei­te­re per­son ein sich der aus­stel­lung anzu­schlie­ßen. auch die­se per­son lädt eine per­son ein. und so wri­ter … kon­stan­tin dzi­wis, karl heinz jeron, […]

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inneres leuchten

gale­rie im pre­di­ger, schwä­bisch gmünd wegen hoch­was­ser ver­scho­ben ist leben durch kunst gestalt­bar in einer welt, in der lebens­for­men nicht mehr nur durch mecha­nis­men der evo­lu­ti­on, son­dern direkt von men­schen­hand gesteu­ert wer­den? ja, meint der ber­li­ner künst­ler rei­ner maria maty­sik. seit jah­ren reflek­tiert er wie kein zwei­ter die zukunft des lebens im zeit­al­ter der biowissenschaften. […]

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dew21 kunstpreis

dort­mun­der u muse­um ost­wall werk­lis­te 7 wol­ken: zeta – eta – the­ta – lamb­da – my – ny – omi­kron mate­ri­al: bio­lo­gisch abbau­ba­rer kunst­stoff 1 wol­ke mit licht: rho mate­ri­al: bio­lo­gisch abbau­ba­rer kunst­stoff 1 wachs­skulp­tur: organ­sys­tem 6 18 glas­ar­bei­ten zu 5 grup­pen zusammengestellt 

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emscherkunst 2016

cloud machi­ne phoe­nix-see dort­mund deich zwi­schen emscher und phö­­nix-see: ver­damp­fer, 30 kw, in con­tai­ner, rohr­lei­tun­gen, düsen, steue­rungs­tech­nik, ent­nah­me­men­ge ca. 100 liter / stun­de. begeh­ba­rer pavil­li­on aus poly­es­ter­ku­geln 7m x 6,5m x 3,5m mit schlaf­ge­le­gen­heit; skulp­tu­ren aus alu­mi­ni­um und kunst­stoff, bro­schü­re, etc. klär­an­la­ge bot­trop: 40 kw tur­bi­ne mit was­ser­schne­cken­an­trieb liegt bei der betriebs­re­gie­rung zur geneh­ming dyke between […]

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translocation

mus­ra­ra mix fes­ti­val die machen viren in der synthe­tischen bio­lo­gie. da set­zen sie viren und bak­te­ri­en aus che­mi­schen sub­stan­zen zusam­men. // was wenn uns so ein virus befällt und wir – ohne dass wir es mer­ken – ver­än­dert wer­den? // sie bau­en die­se viren syste­matisch. // aus dem che­mi­schen bau­kas­ten zusam­men­gesetzt. // und sie könnten […]

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groundcontrol to m.t.

gale­rie drees, han­no­ver das ver­hält­nis von natur zur bil­den­den kunst wird in die­ser dop­pel­aus­stel­lung gemein­sam mit jür­gen jan­sen zum the­ma; plas­tik und male­rei tre­ten in einen dia­log. das kom­ple­xe werk von rei­ner maria maty­sik, das bei kura­to­ren und aus­stel­lungs­häu­sern höchs­te aner­ken­nung genießt kam mit den bil­dern jan­sens zusam­men. für bei­de künst­ler geht es in der […]

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kunst forschung

gale­rie m, ber­lin art and rese­arch die aus­stel­lung zeigt künst­le­ri­sche posi­tio­nen an schnitt­stel­len zu wis­sen­schaft­li­cher arbeit. the exhi­bi­ti­on pres­ents artis­tic posi­ti­ons at inter­faces to sci­en­ti­fic work.

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wahlverwandschaften

wil­helm lehm­bruck muse­um, duis­burg elec­ti­ve affinities

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museum of advanced biolgoy

das gute leben, alter markt pots­dam the good life grund­stein­le­gung des muse­um of advan­ced bio­lo­gy – ein neu­es muse­um für pots­dams mit­te auf dem alten mark­t­in pots­dam ent­steht in kür­ze das mab (muse­um of advan­ced bio­lo­gy). es ist mit sei­nem inno­va­ti­ven the­men­kom­plex zukünf­ti­ger und alter­na­ti­ver lebens­for­men rich­tungs­wei­send für die euro­päi­sche muse­ums­land­schaft.  der orga­ni­sche bau­kör­per wird sich in […]

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les fleures sont mal

kunst­ver­ein hagen­ring the flowers are sick eine aus­stel­lung in den rand­pro­vin­zen des schönen. 

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dokumentation knete in hagen

les fleu­res sont mal gale­rie hagen­ring doku­men­ta­ti­on über eine aus­stel­lung in den randpro­vinzen des schö­nen. dau­er: 3 min 29 sec 

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antibiologie

rei­he aus­ser­halb bd. 01 anti­bio­lo­gy anti­bio­lo­gie ver­sam­melt zeich­nun­gen und skiz­zen des künst­lers. der band erscheint anläss­lich der gleich­na­mi­gen aus­stel­lung im brüh­ler kunst­ver­ein.  32 sei­ten, zahlr. s/w abb., br., 23,5 x 16,5 cm, dt./engl., euro 12,00 gut­leut ver­lag isbn 978–3‑936826–37‑1

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tv interview: museum of advanced biology

muse­um of advan­ced bio­lo­gy das gute leben dau­er: 8 min 32 sec ein neu­es muse­um für pots­dams mit­te auf dem alten mark­t­in pots­dam ent­steht in kür­ze das mab (muse­um of advan­ced bio­lo­gy). es ist mit sei­nem inno­va­ti­ven themen­komplex zukünf­ti­ger und alter­nativer lebens­formen richtungs­weisend für die euro­päi­sche muse­ums­land­schaft. ist teil des von petra steg­mann kura­tier­ten pro­jek­tes das gute leben.

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antibiologie

kunst­ver­ein brühl anti bio­lo­gy in der aus­stel­lung im kunst­ver­ein brühl zeigt rei­ner maria maty­sik neue arbei­ten aus glas. die­se neu­en skulp­tu­ren ver­tie­fen die arbeit an orga­nis­mi­schen struk­tu­ren. die trans­pa­ren­ten objek­te rei­hen sich ein in maty­siks künstlerisches kon­zept, das auf der annah­me beruht, das leben sei verbesserungsbedürftig und durch akti­ve kon­struk­ti­ve evo­lu­ti­on opti­mier­bar. unter ver­wen­dung diver­ser mate­ria­li­en erstellt […]

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um-art

ucker­mark, regi­on gers­wal­de um-fes­ti­val für zeit­ge­nös­si­sche kunst, musik und lite­ra­tur zum um-fes­­ti­­val habe ich eine skulp­tur mit einem trak­tor durch die aus­stel­lungs­re­gi­on fah­ren las­sen. so ist sie hier und da auf­ge­taucht und ist den gäs­ten in unter­schied­li­chen kon­stel­la­tio­nen bege­get. sie hat­te wäh­rend der aus­stel­lungs­zeit kei­nen fes­ten ort, son­dern war bestän­dig unter­wegs. for the fes­ti­val, a […]

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rhizope

esto­ni­an muse­um of app­lied art and design, tal­linn rhiz­ope. art & sci­ence – hybrid art and inter­di­sci­pli­na­ry rese­arch this exhi­bi­ti­on fea­ture high­ly con­tras­ting art pro­jects, who­se aut­hors are reve­r­ed spe­cia­lists in their fiel­ds the world-over. sin­ce hybrid art and inter­di­sci­pli­na­ry rese­arch are cha­rac­te­ri­sed by all man­ner of unex­pec­ted forms of prac­ti­ce, we will pre­sent highly […]

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nach der natur

ger­hard-marcs-haus, bre­men after natu­re yvette desey­ve: in dei­ner künst­le­ri­schen arbeit spie­len natur und kunst eine gro­ße rol­le. im von dir initi­ier­ten »zen­trum für neue lebens­for­men « ent­ste­hen pos­t­e­vo­lu­tio­nä­re, fik­ti­ve orga­nis­men. was genau ver­stehst du unter dem begriff »bio­n­ten«? die bio­n­ten sind zunächst skulp­tu­ren. in ihrer mor­pho­lo­gie erin­nern sie an pflan­­zen- oder tier­ähn­li­che lebe­we­sen, ohne dass […]

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archive_it

ber­li­ner­pool, ber­lin ber­li­ner­pool invi­ted to the book pre­mier and artist talk by Rei­ner Maria Maty­sik. The event intro­du­ced the two latest books by the artist, a talk with the con­tri­bu­tors and a pre­sen­ta­ti­on of the frank­fur­ter Publi­shing House Gut­leut Ver­lag. The evening was fol­lo­wed by an open dis­cus­sion and wrap­ped up with music by Claus-Michael […]

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mir fällt auch nichts mehr ein

2025 kunst und kul­tur, ham­burg sowie­so ist die geschich­te der ideen eine geschich­te von miss­ver­ständ­nis­sen der höhe­punkt wird gekenn­zeich­net durch das ende der auf­klä­rung. at the cli­max we will fade to grey. wir wis­sen alles, wir kön­nen alles, wir haben alles schon gese­hen. es gibt genug kunst­wer­ke und instal­la­tio­nen, die das ver­hal­ten, die intui­ti­on und […]

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phantom reality reset

tetem kunst­ruim­te, ensche­de, nl unter dem titel phan­tom rea­li­ty reset star­ten sie eine suche nach rea­li­tä­ten, die wirk­lich zu sein schei­nen. aber das ist unwahr­schein­lich. jeder mensch scheint sei­ne umwelt und sei­ne wirk­lich­keit in einer ein­zig­ar­ti­gen art und wei­se zu erle­ben. bei dem ver­such der ein­zig wirk­li­chen beschrei­bung eines ereig­nis­ses, wie z.b. einem unfall, entstehen […]

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sub|kutan

haus am kleist­park, ber­lin inne­re häu­te als äuße­re haut — orga­ni­sche skulp­tu­ren aus wachs bei die­sen uto­pi­schen for­men zukünf­ti­gen mensch­seins hat der mensch die tota­le kon­trol­le über sei­ne bio­lo­gi­sche ver­fasst­heit erlangt und beginnt jen­seits sei­ner eige­nen kör­per­li­chen exis­tenz, außer­halb sei­ner kör­per­hül­le, zweck­freie organ­ar­ti­ge gewe­be­tei­le zu züch­ten, deren sta­tus noch zu bestim­men ist. die aus wachs modellierten […]

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ansichtssache landschaft

kunst­ver­ein pforz­heim die aus­stel­lung des kunst­ver­eins „ansichts­sa­che land­schaft“ zeigt ver­schie­de­ne posi­tio­nen der gegen­warts­kunst. der fokus liegt dabei nicht auf einer roman­ti­sie­ren­den sicht­wei­se von land­schaft als pro­jek­ti­ons­raum und sehn­suchts­ort, wie wir dies seit der roman­tik ken­nen und als his­to­ri­sches wis­sen in uns tra­gen. auch die heu­te all­ge­mein emp­fun­de­ne brü­chig­keit und bedroht­heit von land­schafts­räu­men durch den gesellschaftlichen […]

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fluss wird wolke

EMSCHERKUNST.2013 river beco­mes cloud rei­ner maria maty­sik ver­wan­delt im som­mer die emscher in wol­ken. mit hil­fe einer wird das was­ser der emscher im bereich der emscher­mün­dung in dins­la­ken, einer abwas­ser­frei­en stre­cke der emscher, in wol­ken­bil­den­den dampf umge­wan­delt. die hier­für benö­tig­te ener­gie wird rege­ne­ra­tiv aus dem fluss selbst gewon­nen. die emscher endet so nicht ein­fach, indem […]

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lecture ingeborg reichle

gen­space new york life 3.0 cura­ting life: a talk by dr. inge­borg reich­le 7:00 pm to 9:00 pm on thurs­day, febru­a­ry 14 loca­ti­on: gen­space orga­ni­zers: nurit bar-shai a talk by inge­borg reich­le when: thurs­day, febru­a­ry 14, 2013, 7pm doors open at 6:30pm whe­re: gen­space the mex buil­ding 33 flat­bush ave­nue brook­lyn ny 11217

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kunst jetzt draußen!

kunst­ver­ein tier­gar­ten | gale­rie nord, ber­lin das pro­jekt „kunst jetzt drau­ßen!“ hat inter­na­tio­nal arbei­ten­de künst­le­rin­nen und künst­ler ver­sam­melt, die eng mit dem kunst­ver­ein ver­bun­den sind und eigens für unser kunst­fes­ti­val pro­jek­te ent­wi­ckelt haben. ob im otto­park, im klei­nen tier­gar­ten oder ent­lang der turm­stra­ße: ab juni wur­de der moa­bi­ter stadt­raum in einen kunst­raum verwandelt. 

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elemente

gale­rie flierl, berlin

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film über fluss wird wolke

emscherkunst.2013 film von sushi media dau­er: 7 min 05 sec rei­ner maria maty­sik ver­wan­delt im som­mer die emscher in wol­ken. mit hil­fe einer maschi­ne wird das was­ser der emscher im bereich der emscher­mün­dung in dins­la­ken, einer abwas­ser­frei­en stre­cke der emscher, in wol­ken­bil­den­den dampf umge­wan­delt. die hier­für benö­tig­te ener­gie wird rege­ne­ra­tiv aus dem fluss selbst gewon­nen. die emscher […]

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wolkenmaschine

emscherkunst.2013 cloud machi­ne dau­er: 1 min 40 sec rei­ner maria maty­sik ver­wan­delt im som­mer die emscher in wol­ken. mit hil­fe einer maschi­ne wird das was­ser der emscher im bereich der emscher­mün­dung in dins­la­ken, einer abwas­ser­frei­en stre­cke der emscher, in wol­ken­bil­den­den dampf umge­wan­delt. die hier­für benö­tig­te ener­gie wird rege­ne­ra­tiv aus dem fluss selbst gewon­nen. die emscher endet […]

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the cloud connection

turt­le lab, ber­lin neit­her cloud con­nect nor cloud dri­ve but the mis­ty, the mys­tic, the banal, the unde­fi­ned, the pon­de­rous, the adven­tur­ous and some plea­sant sur­pri­ses … come along for a ride! turt­le lab open days occu­py the inte­rim space bet­ween stu­dio and exhi­bi­ti­on, pri­va­te and public, casu­al and serious, work in deve­lo­p­ment and “finis­hed products”. […]

arbeitstitel: utopie

rei­he mono | ste­reo | band 4 | teil 2 uto­pia arbeits­ti­tel: uto­pie | tex­te und pro­jek­te aus­ge­hend vom werk rei­ner maria maty­siks unter­sucht arbeits­ti­tel: uto­pie die aus­ein­an­der­set­zung der bil­den­den kunst mit natur­wis­sen­schaft­li­chen arbei­ten und bil­dern und ergänzt damit den 2007 erschie­ne­nen band wesen, der die werk­grup­pe der pro­to­typ­mo­del­le pos­t­e­vo­lu­tio­nä­rer lebens­for­men auf­wen­dig doku­men­tiert, um ver­schie­den­ar­ti­ge theoretische […]

the worldly house

dOCU­MEN­TA (13), kas­sel vide­os und bücher im archiv zu don­na hara­ways mul­tis­pe­ci­es co-evo­lu­ti­on als hom­mage für don­na hara­way wird auf der docu­men­ta 13 ein archiv ein­ge­rich­tet, das ein­blick in die arbeit und ideen der natur­wis­sen­schafts­his­to­ri­ke­rin, bio­lo­gin und femi­nis­ti­schen theo­re­ti­ke­rin gibt. inmit­ten des karl­saue parks, im ehe­ma­li­gen haus der schwar­zen schwä­ne unter­ge­bracht, ver­sam­melt das archiv verschiedenste […]

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kunst findet stadt

kunst­ver­ein wolfenbüttel zur aus­stel­lung an ver­schie­de­nen orten in der wolfenbütteler innen­stadt ernennt rei­ner maria maty­sik ein laden­lo­kal – nach dem ver­hal­tens­for­scher und lei­ter der pri­ma­to­lo­gi­schen for­schungs­sta­ti­on auf tene­rif­fa – zum wol­f­­gan­g­­köh­­ler- haus. hier rich­tet er eine recher­che­s­ta­ti­on ein, in der bücher und tex­te einen tie­fen ein­blick in die ver­hal­tens­for­schung, mensch­wer­dung und das ver­hält­nis von affen […]

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at the parkhaus

park­haus pro­jects, ber­lin für die gros­se grup­pen­aus­stel­lung erstellt rei­ner maria maty­sik ein archiv aller pro­to­typ­mo­del­le, die zu die­sem zeit­punkt vor­lie­gen. ent­hal­ten sind nicht die ori­gi­na­le, son­dern aus ver­schie­de­nen mate­ria­li­en gefer­tig­te minia­tur­mo­del­le, die, dem indus­tri­el­len kon­text ent­spre­chend, in con­tai­nern ange­ord­net sind. hin­zu kom­men foto­gra­fien von zeich­nun­gen, auf denen rei­ner maria maty­sik bio­lo­gi­sche prin­zi­pi­en wie­der­gibt.  for the […]

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blätterwald oder die quintessenz des buches

pro­jekt­raum deut­scher künstlerbund, ber­lin die vom deut­schen künstlerbund ver­an­stal­te­te aus­stel­lung ver­sam­melt künstlerbücher und führt damit sämt­li­che erschei­nungs­for­men die­ses medi­ums vor: mit text, ohne text, als uni­kat oder mul­ti­ple, in klei­nen oder grös­se­ren auf­la­gen, in buch­form, als blät­ter­samm­lung in kas­set­te, als lepo­rel­lo etc. – aber immer mit dem ver­weis auf das buch. rei­ner maria maty­sik ist […]

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european sculpture – methods, materials, poetry

eds­vik kon­st­hall, stock­holm die aus­stel­lung ver­sam­melt aktu­el­le posi­tio­nen von schwe­di­schen und deut­schen bild­hau­ern. rei­ner maria maty­sik zeigt mou­la­gen sowie einen text, den der künstler als gefun­den aus­gibt; nach des­sen vor­ga­ben habe er die mou­la­gen erstellt. »[…] wel­chen lebens­raum brau­chen die­se sack­we­sen? nähr­lö­sung, sup­pe, meer, luft? / ein­heit von anor­ga­ni­scher und leben­der natur / indi­vi­du­al­ent­wick­lung und […]

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jetlag

han­no­ver mes­se, mes­se­hal­le 6  im rah­men des chi­ne­si­schen kul­tur­jah­res in deutsch­land und anläss­lich der part­ner­schaft zwi­schen chi­na und der han­no­ver mes­se prä­sen­tie­ren künstler aus chi­na und deutsch­land eine mul­ti­me­dia­le werk­schau. der bei­trag rei­ner maria maty­siks besteht in monu­men­ta­len skulp­tu­ren, die er auf teil­wei­se begeh­ba­ren baugerüsten prä­sen­tiert, sowie in den vide­os bio­re­vo­lu­ti­on, poly-lab und jen­seits des […]

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Biologische Plastik versus Transgene Kunst

Bio­lo­gi­sche Plas­tik ver­sus Trans­ge­ne Kunst: Zur Uto­pie einer akti­ven Evo­lu­ti­on in der zeit­ge­nös­si­schen Kunst Inge­borg Reich­le down­load pdf (0.3 mb)

inzephalus amorphus giganteus

m+p inge­nieur­ge­sell­schaft, braun­schweig anläss­lich des jubi­lä­ums beauf­tragt die alt­ein­ge­ses­se­ne braun­schwei­ger fir­ma rei­ner maria maty­sik, für ihren haupt­sitz eine skulp­tur zu ent­wi­ckeln: 04005 inze­pha­lus amor­phus gigan­teus (gros­ser kopf­lo­ser ohne fes­te gestalt ). gewöhn­lich rich­tet inze­pha­lus amor­phus gigan­teus sei­nen kno­chen­lo­sen kör­per senk­recht auf und stülpt dabei sack­för­mi­ge beu­len aus. der orga­nis­mus lässt sich in zwei funk­ti­ons­be­rei­che einteilen: […]

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luxus exculptus

aus­ge­meis­sel­te üppi­ge frucht­bar­keit chisel­led exu­berant fer­ti­li­ty die knos­pen­ar­ti­gen wüls­te von luxus exculp­tus arbei­ten wie eine licht­leit­fa­ser. über die­se licht­lei­tun­gen wird ein­tre­ten­des licht an der grenz­flä­che zwi­schen kern und man­tel total­re­flek­tiert und im licht­wel­len­lei­ter wei­ter­ge­führt. ein­zel­ne licht­wel­len­lei­ter aus säu­len­ar­tig über­ein­an­der­lie­gen­den zell­ver­bän­den über­tra­gen licht­wel­len bis in das inners­te des kör­pers. hier wird es in spei­cher­ba­re ener­gie transformiert. […]

legatus constrictus

ver­kürz­ter, ver­dich­te­ter gesand­ter shor­ten­ed, con­cen­tra­ted envoy die orga­nis­men sind wurm­för­mi­ge, seg­men­tier­te tie­re mit zylin­dri­schem, bauch­sei­tig abge­flach­tem kör­per­quer­schnitt. sie sind tagak­tiv, vor allem wäh­rend des ers­ten tages­drit­tels. etwa 29 % ihrer zeit ver­brin­gen sie bewe­gungs­los, ent­we­der schla­fend, ruhend oder auf beu­te lau­ernd. nur 5 % sind dem jagen und fres­sen zuzu­rech­nen. die fort­be­we­gung nimmt etwa 66 […]

pulvinar infixum

ein­ge­drun­ge­nes göt­ter­pols­ter pene­tra­ting cushion of the gods pul­vi­nar infi­xum ist ein kon­trak­ti­ler orga­nis­mus. alle zel­len kön­nen gleich­zei­tig über dif­fu­si­ons­ka­nä­le luft ein- bzw. aus­bla­sen und so in sekun­den­schnel­le das kör­per­vo­lu­men um die hälf­te min­dern oder anwach­sen las­sen. die orga­nis­men kön­nen mit dem spit­zen kopf, an dem klei­ne wider­ha­ken sit­zen, in einen kör­per ein­wu­chern und sich in ihm […]

serpentipes monorchis

schlan­gen­fuss mit einem hoden sna­ke foot with one testi­cle ser­pen­ti­pes mon­or­chis ist welt­weit ver­brei­tet, er fin­det sich auf allen kon­ti­nen­ten, in allen ozea­nen sowie auf den meis­ten inseln. der ver­dau­ungs­trakt bil­det ein weit­ge­hend geschlos­se­nes zir­ku­lä­res sys­tem. er besteht aus einem lan­gen, aus der vor­der­sei­te des kör­pers her­aus- und an der hin­ter­sei­te wie­der hin­ein­füh­ren­den schlauch. er lässt […]

nanus polyphyllus

viel­blätt­ri­ger zwerg many-lea­fed dwarf nanus poly­phyl­lus gehört zu den zell­ver­bands­or­ga­nis­men (meta­bio­n­ten). die extre­mi­tä­ten sind pad­del­för­mig aus­ge­bil­det und mit lap­pi­gen schwimm­häu­ten ver­se­hen. die orga­nis­men besit­zen als mund­pa­pil­len bezeich­ne­te öff­nun­gen, die in gros­se, intern stark ver­äs­tel­te schleim­drü­sen mün­den. die meis­ten lie­gen in der mit­te des kör­pers und son­dern einen dem beu­te­fang und der ver­tei­di­gung die­nen­den, mil­chi­gen weissen […]

reconciliator conothelos

wie­der­her­stel­ler mit kege­li­gen brust­war­zen recon­struc­tor with cone-shaped nipp­les der orga­nis­mus ver­fügt an der äqua­to­ri­al­ebe­ne über tast­fin­ger. sie wer­den durch eigen­be­we­gun­gen und kon­takt mit der umwelt gereizt. mit die­sem instru­men­ta­ri­um kön­nen die äus­se­ren infor­ma­tio­nen über sin­nes­zel­len an den tast­haar­wur­zeln in ein viel­di­men­sio­na­les raum-zei­t­­li­ches bild der umge­bung umge­setzt wer­den. der orga­nis­mus deu­tet dadurch die räum­li­chen struk­tu­ren seiner […]

polypileolus convexus

gewölb­tes viel­käpp­chen tra­gen­des arched one that car­ri­es many caps poly­pi­leo­lus con­vexus ist ein wesen, das sich zu einer geschlos­se­nen kör­per­for­ma­ti­on zusam­men­fin­den kann, zumeist aber als ver­streu­ter hau­fen in ein­zel­ne klum­pen­ar­ti­ge schein­in­di­vi­du­en getrennt lebt. das namens­ge­ben­de merk­mal von poly­pi­leo­lus con­vexus wird erst beim zusam­men­schluss zu einer gemein­sa­men kugel sicht­bar. dann bil­det jeder indi­vi­dual­or­ga­nis­mus einen kap­pen­ar­ti­gen appen­dix aus. […]

parasitos confusus

durch­ein­an­der­ge­brach­ter tisch­ge­nos­se dis­he­vel­led com­men­sal der orga­nis­mus wur­de nach sei­nen sich nicht ord­nen­den lap­pen benannt. er besitzt ein auf­fäl­lig hohes syn­the­se­po­ten­ti­al. meh­re­ren unter­schied­li­chen grup­pen zuge­hö­ri­ge orga­nis­men kön­nen sich zusam­men­fin­den und ein gemein­sa­mes zell­säck­chen bil­den. die­ses besteht aus einer schüt­zen­den haut­struk­tur mit einer war­zi­gen, fes­ten ober­flä­che; im inne­ren bil­det sich ein nähr­ge­we­be. hier, in einem meh­re­re quadratzentimeter […]

pumilio polypodus

viel­füs­si­ger zwerg many-foo­ted dwarf die kugel­hau­fen­ar­ti­gen orga­nis­men neh­men zell­druck, blut­druck, sauer­stoff­ge­halt und ande­re wer­te mit innen­sen­so­ren (inte­ro­sen­so­ren) wahr. durch mei­o­ti­sches zell­wachs­tum in zen­tra­len gewe­be­be­zir­ken fin­det eine rekom­bi­na­ti­on inner­halb des orga­nis­mus statt. die zu zan­gen umge­form­ten aus­sen­sen­so­ren (exo­sen­so­ren) sind als füss­chen sicht­bar. an deren ende sit­zen grenz­zel­len, die sich zu andock­ze­l­len ver­wan­deln, wenn meh­re­re indi­vi­du­en von […]

osculum apertum

offe­nes münd­chen open litt­le mouth das sack­we­sen oscu­lum aper­tum schei­det aus drü­sen­ar­ti­gen struk­tu­ren flüs­si­ge fäden aus, um sich an glat­ten oder stei­len ober­flä­chen fest­zu­hal­ten. auch das lan­ge faden­ge­wirr auf dem rücken, wo es sich sträubt, schei­det wei­te­re fäden aus, mit denen ande­re orga­nis­men gefan­gen wer­den kön­nen. der orga­nis­mus ist rasen­bil­dend. die ein­zel­nen säck­chen befin­den sich […]

gliocyclus exiguus

schmäch­ti­ger schleim­ring frail mucous ring der mikro­or­ga­nis­mus glio­cy­clus exi­guus bil­det ein sonar­sys­tem aus. kon­takt­här­chen erzeu­gen eine kamm­haut am ran­de einer ein­fa­chen mem­bran. die­se lebens­form macht den hül­len­ar­ti­gen auf­bau als grund­la­ge allen lebens deut­lich sicht­bar. für die ruhe­zeit baut sich der orga­nis­mus eine höh­le und schei­det gros­se men­gen von schleim um sich her­um ab, der mit […]

globus colurus

ver­stüm­mel­te kugel muti­la­ted ball glo­bus colu­rus ist ein bla­sen­we­sen. es ent­spricht einer fle­xi­­bel-sta­­bi­­len hül­le, die vom innen­druck zwei­er fliess­fä­hi­ger medi­en (wässrig/gasförmig) auf­ge­pumpt ist. sein kör­per ist von einer fes­ten, led­ri­gen hül­le wie ein gehäu­se umge­ben. die­se wird jähr­lich abge­legt. unter der epi­der­mis liegt der mäch­ti­ge extra­zel­lu­lä­re gewe­be­teil (matrix), in den drü­sen­zel­len, pig­ment­zel­len, ner­ven­zel­len, das strukturprotein […]

penicillus pauperculus

arm­se­li­ger pin­sel mise­ra­ble brush der kopf ist von klei­nen run­zeln, deren zeich­nung indi­vi­du­ell ist, über­zo­gen. dabei han­delt es sich um licht­sen­si­ti­ve zonen, die zur ori­en­tie­rung die­nen. der äus­se­re bein­ast (exo­po­dit) ist flach und blatt­ar­tig, der inne­re ist mit der basis ver­schmol­zen. peni­c­il­lus pau­per­cu­lus bewegt sich plötz­lich und explo­si­ons­ar­tig mit­tels schleu­der­be­we­gun­gen fort. zur fort­pflan­zung über­trägt der […]

tutamen turgidus

schutz­ge­ben­der geschwol­le­ner safe­guar­ding swol­len one den orga­nis­mus zeich­net ein geglie­der­ter kör­per­bau mit einer basis und maxi­mal zwei eigen­stän­di­gen glied­mas­sen aus. die bei­den schläu­che sind nicht auf eine stamm­form zurück­zu­füh­ren, son­dern die lebens­form hat sich aus zwei in ver­schie­dens­ten taxa getrennt von­ein­an­der ent­wi­ckel­ten tei­len zusam­men­ge­fügt. sie sind ana­­log-kom­­men­­sura­­bel. an den köp­fen sitzt jeweils ein ova­les oder […]

inimicus percarneus

sehr flei­schi­ger feind very fle­shy enemy ini­mi­cus per­car­neus ist ein gas­pro­du­zie­ren­der orga­nis­mus. er stellt aus koh­len­di­oxid und was­ser mit hil­fe des son­nen­lichts zucker und sauer­stoff her und ver­bin­det frei­wer­den­de pro­to­nen und elek­tro­nen zu was­ser­stoff. die bil­dung von was­ser­stoff wird von einem enzym unter­stützt (hydro­ge­na­se). die orga­ne des wesens sind sehr klein und wer­den zu hunderten […]

tormentum penetrans

durch­drin­gen­des pein­be­rei­ten­des pier­cing tormen­tor die ver­meh­rung von tormen­tum pene­trans fin­det aus dem zusam­men­schmel­zen von gewe­be­zel­len meh­re­rer orga­nis­men ohne die betei­li­gung von keim­zel­len statt. sei­ne trä­ge exis­tenz sichert der orga­nis­mus mit der gift­bla­sen­durch­setz­ten haut. die gif­te wir­ken hämo­to­xisch und neu­ro­to­xisch. ihre bestand­tei­le sind toxi­ne und enzy­me. gegen eini­ge fein­de pro­du­zie­ren sie auch blau­säu­re. sie set­zen die […]

ubiquistum inusitatus

unnüt­zes weit ver­brei­te­tes useless wide­ly-spread one ubi­quis­tum inu­si­ta­tus ist trotz sei­ner gedrun­ge­nen gestalt von gros­ser gewandt­heit. der sauer­stoff ver­bren­nen­de orga­nis­mus erhitzt ein kopf­ar­ti­ges kör­per­teil auf 90 °c. um ande­re orga­nis­men im ver­­­tei­­di­­gungs- oder angriffs­fall zu ver­bren­nen (thermo­bel­lum), kann die haut auf bis zu 200 °c erhitzt wer­den. zur fort­pflan­zung war­ten die wesen auf die begegnung […]

saururus oscillatorius

schwin­gen­der ech­sen­schwanz swin­ging liz­ard tail sei­ne unver­hält­nis­mäs­sig gros­sen, kuge­lig vor­sprin­gen­den drü­sen kenn­zeich­nen sau­ru­rus oscil­la­to­ri­us. das wesen ist sowohl ther­mo­phil als auch baro­phil. gros­se grup­pen kom­mu­ni­zie­ren mit­ein­an­der, indem sie modu­lier­te strom­si­gna­le aus­sen­den. eine bemer­kens­wer­te eigen­schaft der orga­nis­men ist, dass sie sich aus kleins­ten zell­be­stän­den rege­ne­rie­ren kön­nen. selbst wenn gros­se tei­le des orga­nis­mus ent­fernt wer­den, ent­wi­ckelt sich […]

nudus madidus

feuch­ter nack­ter wet naked one der orga­nis­mus ist ein magne­ti­sches wesen. die ori­en­tie­rungs­ar­beit wird über den magnet­sinn geleis­tet. drei knor­pe­li­ge lap­pen neh­men die magne­ti­schen fel­der der umge­bung sehr genau wahr. dabei kön­nen ver­än­de­run­gen bis zu einer ent­fer­nung von einem kilo­me­ter wahr­ge­nom­men wer­den. selbst wenn gros­se tei­le des orga­nis­mus ent­fernt wer­den, ent­wi­ckelt sich aus dem rest wieder […]

leptophis confluens

fei­ne zusam­men­flies­sen­de schlan­ge fine coae­le­scing sna­ke lep­tophis con­flu­ens ist ein lang­ge­streck­ter, dün­ner, wurm­ar­ti­ger schleim­zun­gen­or­ga­nis­mus. die zun­ge dient zur ori­en­tie­rung, fort­be­we­gung sowie zur ver­tei­di­gung. der rumpf weist deut­li­che, ver­ti­kal aus­ge­rich­te­te sei­ten­fur­chen auf. die kopf­form ver­leiht dem orga­nis­mus ein aal­ar­ti­ges erschei­nungs­bild. der schwanz ist an der wur­zel rund­lich mit aus­ge­präg­ten war­zen. sei­ne län­ge ist gerin­ger als die […]

perseverans mucidus

hart­nä­cki­ger schlei­mi­ger con­ti­nuous­ly mucous one die­ser orga­nis­mus exis­tiert als ein offe­nes sys­tem. er hat weder eine fes­te form noch gestalt. er lebt im boden­schlamm von gewäs­sern und nimmt detri­tus zur ver­dau­ung auf. durch mei­o­ti­sches zell­wachs­tum in zen­tra­len gewe­be­be­zir­ken fin­det eine rekom­bi­na­ti­on inner­halb des orga­nis­mus statt. dabei ent­ste­hen­de neu­bil­dun­gen kön­nen sekun­där mit neu­en funk­tio­nen aus­ge­stat­tet werden. […]

eminentia procera tardigrada

schlan­ke her­vor­ra­gen­de lang­sam schrei­ten­de gestalt slen­der emi­nent slow­ly stri­ding figu­re mit schau­fel­ar­ti­gen kufen­füs­sen kann sich emi­nen­tia pro­ce­ra gemäch­lich glei­tend fort­be­we­gen. häu­fig dreht sich der kör­per karus­sell­haft. dabei reckt der orga­nis­mus sei­ne durch­stos­se­nen arm­kro­nen in die höhe. der orga­nis­mus kon­sti­tu­iert sich aus ein­zel­nen teil­we­sen, die eben­so als kolo­nie aus einer grup­pe von ein­zel­or­ga­nis­men betrach­tet wer­den können. […]

casperia seditiosa

auf­rüh­re­ri­sche sabi­ne­rin rebel­lious sabi­ner das wesen ist mit sehr beweg­li­chen drü­sen besetzt. ein pri­mi­ti­ves gewe­be umgibt den bei­spiel­or­ga­nis­mus. das schützt ihn vor der eige­nen magen­flüs­sig­keit, die cas­pe­ria sedi­tio­sa regel­mäs­sig über sich aus­presst. bei der kopu­la­ti­on drän­gen die part­ner die gestreck­ten, rip­pen­ar­tig ver­streb­ten kör­per an- und die lip­pen­ar­ti­gen aus­stül­pun­gen inein­an­der. dabei über­trägt das männ­chen sper­ma­zel­len direkt […]

magnificus incoloratus

gros­ser nicht gefärb­ter lar­ge unco­lo­red one der auf­bau der kör­per­sub­stanz von magni­fi­cus inco­lo­ra­tus voll­zieht sich sehr lang­sam. sei­ne geschlechts­rei­fe erreicht er nicht vor einem alter von 190 jah­ren. er ist ein dau­er­schla­fen­der orga­nis­mus, der ins­ge­samt nur zwölf tage im jahr wach ist. wäh­rend die­ser tage ist er aller­dings unun­ter­bro­chen aktiv. er ver­bringt sie mit der […]

(re)designing nature 2

städ­ti­sche gale­rie bre­men das inter­dis­zi­pli­nä­re aus­stel­lungs­pro­jekt wid­met sich aktu­el­len posi­tio­nen der natur­ge­stal­tung an der schnitt­stel­le von kunst und land­schafts­ar­chi­tek­tur, die sich zwi­schen uto­pie und bereits rea­li­sier­ten pro­jek­ten bewe­gen. die natur wird dabei als res­sour­ce für archi­tek­to­ni­sches design the­ma­ti­siert. in die­sem kon­text erfährt maty­siks instal­la­ti­on von 1999 für die ber­ner aus­stel­lung »i never pro­mi­sed you a […]

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calyx macer

mage­rer kelch meager­ly cha­li­ce zu schwung­fe­dern aus­ge­bil­de­te, stern­för­mig ange­ord­ne­te, dün­ne glied­mas­sen tra­gen den kelch­för­mi­gen kör­per von calyx macer. der schrau­ben­för­mi­ge fangtrich­ter lockt durch abson­de­rung von auf die ner­ven wir­ken­den und den hor­mon­aus­stoss steu­ern­den lock­stof­fen (pseu­do­ga­mo­ne) aus der schein­blü­te grös­se­re männ­li­che säu­ge­tie­re an und ver­führt sie zur kopu­la­ti­on. pseu­do­ga­mo­ne sind sub­stan­zen, die in gerin­gen men­gen von […]

radula alba

weis­se ras­pel white rasp der weib­li­che orga­nis­mus treibt vor­nehm­lich auf sei­nen drei armen über dem was­ser. sie wer­den dazu abge­spreizt und auf die was­ser­ober­flä­che gelegt. unter ihnen bil­den sich luft­pols­ter, die den leich­ten kör­per anhe­ben. ein gemäch­li­ches trei­ben­las­sen kann in eine schnel­le fort­be­we­gung über­ge­hen. radu­la alba ver­mag den trich­ter­för­mi­gen kopf ein­zu­zie­hen und aus­zu­stül­pen. mit ihm […]

mucus clavaformis

keu­len­för­mi­ger schleim club-shaped sli­me die ein­zel­nen mus­ku­lö­sen strän­ge wer­den aus kolo­nien von gleich­ar­ti­gen, dicht bei­sam­men leben­den, aber nicht mit­ein­an­der ver­bun­de­nen orga­nis­men gebil­det. die glied­mas­sen von mucus cla­va­for­mis ent­fal­ten sich zu gewal­ti­gen rie­sen­net­zen, mit denen es grös­se­re lebe­we­sen aus dem was­ser fischt. die köcher­ar­ti­gen extre­mi­tä­ten hal­ten das opfer fest und füh­ren es an den spit­zen mund. […]

necator comedens

auf­fres­sen­der kil­ler devou­ring kil­ler die­ser orga­nis­mus besitzt glo­cken­för­mi­ge extre­mi­tä­ten aus deren öff­nun­gen ver­tei­di­gungs­ap­pa­ra­te ragen. die schlan­ken arme lau­fen in zot­ti­gen spit­zen aus und sind elek­trisch gela­den, so dass angrei­fer von strom­stös­sen töd­lich getrof­fen wer­den kön­nen. ent­la­dun­gen von 100 bis 300 volt span­nung bei einer stär­ke von meh­re­ren ampere sind üblich. die aus­ge­wach­se­nen indi­vi­du­en leben in […]

novus plenus

neu­er gefüll­ter new­ly fil­led one novus ple­nus kann sich ein­ge­schlecht­lich fort­pflan­zen. durch hor­mo­ne wird der unbe­fruch­te­ten eizel­le eine befruch­tungs­si­tua­ti­on vor­ge­täuscht, wor­auf die­se sich zu tei­len beginnt und zu einem orga­nis­mus her­an­reift. auf die­se wei­se fin­det beim über­gang zur nächs­ten genera­ti­on kei­ne rekom­bi­na­ti­on statt. die­ser orga­nis­mus ist in der juve­nil­pha­se ein mikro­pha­ger fil­ter­or­ga­nis­mus. sei­ne sichel­för­mi­gen ausstülpungen […]

nebula natans

schwim­men­der nebel swim­ming fog eine mund­ar­ti­ge öff­nung führt zur lei­bes­höh­le (coel­um) von nebu­la natans. sie ist von einem ring­mus­kel­be­setz­ten kra­gen umge­ben, der inner­halb von sekun­den­bruch­tei­len völ­lig geschlos­sen wer­den kann. er dient zum fest­hal­ten, ansau­gen und zur nah­rungs­auf­nah­me. der orga­nis­mus kann unter was­ser durch drei lap­pen­för­mig aus­ge­bil­de­te blatt­kie­men (eula­mel­li­bran­chi­en) atmen. nebu­la natans lebt in anony­men verbänden […]

nubi-gena matura

rei­fer wol­ken­sohn (ken­taur) matu­re cloud-son (cen­taur) der ast­för­mi­ge leib fällt durch einen gespal­te­nen kopf­kol­ben (digi­tus) auf. die­ser hori­zon­tal gestell­te, frei beweg­li­che fort­satz dient der kopu­la­ti­on. das gewe­be von nubi-gena matu­ra ist zu kon­takt­or­ga­nen dif­fe­ren­ziert. durch abson­de­rung von drü­sen­pro­duk­ten wer­den sei­ne erha­be­nen tei­le mit sekre­ten benetzt und somit stets feucht gehal­ten. der orga­nis­mus bewegt sich je […]

colurus gentilis

ver­stüm­mel­ter adli­ger von ansehn­li­cher erschei­nung muti­la­ted aristo­crat of noble appearan­ce der durch­stos­se­ne kopf von colu­rus gen­ti­lis ist mit einem gefäss­ar­tig ver­zweig­ten höh­len­sys­tem (vascu­lar­sys­tem) durch­zo­gen. es hat eine funk­tio­nel­le bedeu­tung für stoff­ver­tei­lung, atmung, exkre­ti­on sowie fort­pflan­zung. der kopf sowie die krau­se sind mit sen­si­blen rezep­tor­ka­nä­len durch­setzt. zwei knor­pe­li­ge aus­wüch­se mit hoch­dif­fe­ren­zier­ter epi­der­mis die­nen der fort­be­we­gung. die […]

quadricephalus leukodermis

vier­köp­fi­ges weiss­häu­ti­ges four-hea­ded white-skin­ned one eigent­lich ist die­ses wesen nur ein auto­no­mes organ, das sich durch knos­pung und tei­lung vege­ta­tiv ver­mehrt (aga­mo­go­nie). bei der hier vor­lie­gen­den ein­ge­schlecht­li­chen fort­pflan­zung (mono­cy­to­gen) gibt es kei­ne lei­chen­bil­dung, da das eltern­in­di­vi­du­um völ­lig in toch­ter­in­di­vi­du­en auf­geht (archi­to­mie). ein ast­arm schnürt sich vom eltern­in­di­vi­du­um ab und bil­det drei neue äste, wäh­rend das […]

notogorgo placentula

schlan­gen­haa­ri­ge gestalt in form eines klei­nen kuchens sna­ke-hai­red figu­re in the shape of a small cake in noto­g­or­go pla­cen­tu­la fin­den sich merk­ma­le des frü­hen lebens auf der erde. durch ihren aus­ser­ge­wöhn­li­chen stoff­wech­sel gelingt es die­sen wesen, bei tem­pe­ra­tu­ren bis zu 110 °c zu leben. sie haben kei­ne far­ben aus­ge­bil­det. licht­strah­len kön­nen von ihnen aktiv gelei­tet werden, […]

notogorgo complanata

fla­che schlan­gen­haa­ri­ge gestalt flat sna­ke-hai­red figu­re noto­g­or­go com­plana­ta lebt in stark sau­rem milieu bei einem ph-wert bis 0 (aci­do­phil). es ist ein über­aus unbe­hol­fe­nes geschöpf mit ech­tem zell­ge­we­be. der kör­per ist ange­flacht tor­pe­do­för­mig und ansatz­wei­se in kopf, rumpf und schwanz geglie­dert. die ein­fa­chen mus­kel­lap­pen des rück­sei­ti­gen schwan­zes ent­hal­ten klei­ne lipidkör­per­chen. der rumpf ist bieg­sam. seine […]

notogorgo circiformis

rund­för­mi­ge schlan­gen­haa­ri­ge gestalt round sna­ke-hai­red figu­re noto­g­or­go cir­ci­for­mis lebt in hoch­kon­zen­trier­ten salz­lö­sun­gen (halo­phil). an land leben sie im sand. unter was­ser im ben­thos, dem sedi­ment von süss­was­ser­ge­wäs­sern. obwohl sie nur über eine sehr begrenz­te akti­ve aus­brei­tungs­fä­hig­keit ver­fü­gen, brei­ten sie sich pas­siv in beacht­li­chem mas­se aus, so dass sie alle bio­me besie­deln kön­nen. die orga­nis­men, die […]

notogorgo qualis-libet

schlan­gen­haa­ri­ge gestalt von belie­bi­ger beschaf­fen­heit sna­ke-hai­red figu­re of ran­dom tex­tu­re noto­g­or­go qua­­lis-libet kann sich an extre­me milieu­be­din­gun­gen anpas­sen. er ist ein uni­se­xu­el­ler orga­nis­mus und besteht aus ther­mo­re­sis­ten­ten mole­kül­struk­tu­ren, die ohne eiweiss­ver­bin­dun­gen auf­ge­baut sind. es gibt noto­g­or­go­nen, die bevor­zugt bei tem­pe­ra­tu­ren von über 80°c wach­sen (ther­mo­phil). der ein­zel­or­ga­nis­mus ist nur teil­au­to­nom; eine grup­pe von meh­re­ren teilindividuen […]

noema debilis

das geis­tig wahr­ge­nom­me­ne schwäch­li­che the spi­ri­tual­ly per­cei­ved weak­ly one die orga­nis­men kom­men als luft­at­men­de, fadi­ge gebil­de in form von paar­lin­gen vor. die phy­topa­tho­ge­nen orga­nis­men besit­zen spe­zi­fi­sche glas­ar­ti­ge cyto­plas­ma­struk­tu­ren. noema debi­lis gehört zu den noto­me­du­sen, die extrem anspruchs­los sind und sich auch im nähr­sub­strat unter glas hal­ten las­sen. sie hef­ten sich mit stüm­mel­füss­chen (para­po­di­en) am boden […]

cornu abnormum

unnor­ma­les horn abnor­mal horn die nicht aus­ge­wach­se­nen orga­nis­men ver­brin­gen die ers­ten lebens­jah­re an land. nach dem errei­chen der geschlechts­rei­fe leben sie im meer. die erwach­se­nen orga­nis­men kön­nen sich bei gefahr durch kon­trak­ti­on ihrer kräf­ti­gen ring­mus­keln vor­wärts­trei­ben. dabei pres­sen sie was­ser aus der einen oder ande­ren sei­te ihrer röh­ren­för­mi­gen kör­per. cor­nu abnormum schwimmt auf beson­de­re weise, […]

caput apodum marinum

fuss­lo­ser mee­res-nur­kopf foot­less mari­ne only-head im mee­res­was­ser und an küs­ten leben­de form von caput apo­dum. kör­per wie . auch bei caput apo­dum marinum ist jeder der klei­nen köp­fe mit gros­sem farb- und for­men­reich­tum indi­vi­du­ell geformt und gefärbt. die orga­nis­men pen­deln zwi­schen einem leben im salz- und süss­was­ser. beim wech­sel des habi­tats wird das osmo­re­gu­la­to­ri­sche system […]

caput apodum semisedentarium

fuss­lo­ser halb­fest­sit­zen­der nur­kopf foot­less, semi-ses­si­le only-head caput apo­dum semi­se­den­ta­ri­um ver­harrt meist an einem ort (semi­s­essil). der kör­per ist voll­stän­dig zurück­ge­bil­det. die orga­nis­men bestehen nur aus köp­fen und lap­pen­ar­ti­gen extre­mi­tä­ten. die orga­nis­men leben in salz­rei­chen habi­ta­ten. aus trä­nen­drü­sen schei­den sie zusam­men mit kör­per­flüs­sig­kei­ten salz in hoher kon­zen­tra­ti­on aus (osmo­re­gu­la­ti­on). die salz­se­kre­te wer­den an die mund­spal­ten geleitet, […]

cephalus aquatilis

im was­ser leben­der kopf head that occurs in water bei cepha­lus aqua­ti­lis han­delt es sich um eher schmäch­ti­ge orga­nis­men. der kör­per besteht zum gröss­ten teil aus dem kie­men­darm. am grund von seen und fliess­ge­wäs­sern lie­gen die wesen in rasen­bil­den­den grup­pen nah bei­ein­an­der. sie sind meist ring­för­mig und ver­än­dern ihre form bestän­dig. die ver­meh­rung voll­zieht sich indem […]

caverna inflata

auf­ge­pump­te höh­le infla­ted cave der kör­per­man­tel von caver­na infla­ta besteht aus tie­ri­scher zel­lu­lo­se­struk­tur. die haut des man­tels ist in der jugend trans­pa­rent, gal­­ler­­tig- weich und dünn. im alter wird sie led­rig und ver­dickt sich. die stütz­bla­se dient dem gesam­ten orga­nis­mus als hal­teap­pa­rat. er bil­det kei­ne inne­re wir­bel­säu­le aus. bei gefahr bläht sich caver­na infla­ta in […]

culus vesicosus

auf­ge­bla­se­nes hin­ter­teil infla­ted behind die far­be von culus vesi­co­sus kann je nach alter von mil­chig-durch­­­si­ch­­tig bis mehr­far­big leuch­tend chan­gie­ren. das abge­bil­de­te exem­plar ist fleisch­far­ben (incar­nat). der kau­ap­pa­rat besteht aus sie­ben beweg­li­chen, zahn­be­setz­ten zun­gen, mit denen er objek­te ergrei­fen kann. culus vesi­co­sus bohrt mit die­sen werk­zeu­gen tie­fe löcher in den boden. er kann sogar in felsigen […]

reductus volvens

zurück­ge­bil­de­tes rol­len­des dege­ne­ra­ted rol­ling one reduc­tus vol­vens ist ein mari­ner orga­nis­mus mit kleb­ri­ger haut. er bewegt sich durch kon­trak­ti­on und beu­gung der wurm­ar­ti­gen kör­per­tei­le schlän­gelnd vor­wärts. zur sexu­el­len fort­pflan­zung zer­fällt der orga­nis­mus in die ein­zel­nen kör­per­strän­ge. vor der paa­rung müs­sen part­ner an die ober­flä­che, um die strän­ge mit luft zu fül­len. die weit fort­ge­schrit­te­ne entwicklung […]

ossa concubinatum

ver­knö­cher­ter mit poly­ga­mem geschlechts­ver­kehr ossi­fied one with poly­ga­mous sexu­al inter­cour­se die orga­nis­men set­zen zum ver­füh­ren ein gan­zes arse­nal von sexu­el­len schlüs­sel­rei­zen ein. dabei ver­wen­den sie neben einer in vie­len wel­len­län­gen leuch­ten­den rumpf­fär­bung auch die gestalt, che­mi­sche (z.b. eine viel­zahl bio­ak­ti­ver sub­stan­zen), phy­si­sche, bio­akus­ti­sche und moto­ri­sche tak­ti­ken, um art­frem­de wesen anzu­lo­cken. männ­li­che lebe­we­sen geben sper­ma, weibliche […]

mahajanus ovipariens

eier­le­gen­des gros­ses fahr­zeug egg-lay­ing lar­ge vehi­cle maha­ja­nus ovi­pa­ri­ens ist ein flos­sen­blatt­füs­ser. sei­ne flos­sen sind von mus­kel­ge­we­be durch­zo­gen. die­ser orga­nis­mus wächst von jahr zu jahr. er macht einen genera­ti­ons­wech­sel durch. abge­bil­det ist die makro­sphä­ri­sche genera­ti­on. die indi­vi­du­en der mikro­sphä­ri­schen genera­ti­on leben als kon­takt­or­ga­nis­men im meer, wo sie in anony­men ver­bän­den bis zur kör­per­li­chen berüh­rung zusam­men­rü­cken. der […]

cerebrum foliopodium

hirn blatt­füs­ser brain leaf-foo­ter cere­brum foli­o­po­di­um schleppt den wal­zen­för­mi­gen leib mit gewal­ti­gen bewe­gun­gen der lap­pen­för­mi­gen blatt­ex­tre­mi­tä­ten vor­wärts. bei abschüs­si­gem gelän­de ten­diert es zum seit­li­chen rol­len. die männ­li­chen und weib­li­chen geschlechts­öff­nun­gen befin­den sich in einem gemein­sa­men vor­hof, dem atri­um geni­ta­le. die ein­zel­nen indi­vi­du­en bil­den sowohl männ­li­che als auch weib­li­che game­ten aus, die sich gegen­sei­tig befruch­ten (pädo­ga­mie). […]

reductus terrigenus

zurück­ge­bil­de­tes erd­ge­bo­re­nes dege­ne­ra­ted earth­born one die repro­duk­ti­on von reduc­tus ter­ri­ge­nus fin­det meist durch eine zell­tei­lung statt. die­se binä­re spal­tung genann­te abtren­nung führt zu zwei gene­tisch iden­ti­schen zel­len. sie ist eine effek­ti­ve art der fort­pflan­zung. durch aus­ser­halb des kör­pers erfol­gen­de fort­pflan­zung gewinnt der orga­nis­mus gene­ti­sche viel­falt durch die auf­nah­me von genen ande­rer lebe­we­sen. die­se orga­nis­men haben […]

dione valida

gesun­de mut­ter der venus firm, healt­hy mother of venus die orga­nis­men ver­fü­gen über eine hohe stoff­um­satz­leis­tung. sexu­el­le fort­pflan­zung fin­det nicht statt, die ver­meh­rung voll­zieht sich aus­schliess­lich durch vege­ta­ti­ve fort­pflan­zung, näm­lich nach dem mus­ter repe­ti­ti­ven abschnü­rens. unter güns­ti­gen umwelt­be­din­gun­gen ster­ben die ein­zel­nen orga­nis­men nicht, son­dern ver­jün­gen und ver­meh­ren sich durch abtren­­nungs- bzw. tei­lungs­pro­zes­se. da sie nicht nach dem […]

erro viviparus

lebend-jun­ge gebä­ren­der land­strei­cher living off­spring-bree­ding vagrant erro vivi­pa­rus ist ste­tig in lang­sa­mer bewe­gung. die mobi­li­tät wird durch ver­for­men des schwamm­ar­ti­gen kör­pers erzielt. durch das zot­ti­ge haut­ge­we­be kön­nen die jun­gen orga­nis­men abge­schie­den sowie erde und klei­ne lebe­we­sen aktiv auf­ge­nom­men wer­den. ein sol­ches auf­neh­men von nah­rung durch ein intak­tes, schüt­zen­des abschluss­ge­we­be ist nur des­halb mög­lich, weil bei […]

quic-quid inusitatum

unnüt­zes weit ver­brei­te­tes usel­es­se­ly wide­ly spread one das wech­sel­war­me lebe­we­sen kon­sti­tu­iert sich als ein mate­ri­ell unsterb­li­cher zell­ver­band. es bleibt stets in der pro­gres­si­ven pha­se. sein kör­per ist gröss­ten­teils in der erde ver­bor­gen. die orga­nis­men wach­sen sehr lang­sam, kön­nen aber einen durch­mes­ser von max. 6 m errei­chen. der auto­ga­me darm­lo­se orga­nis­mus kann nah­rung direkt über die […]

ferox monodactylus

stark bewehr­ter ein­fin­ger stron­gly for­ti­fied one-fin­ger ein lan­ger, mit dem kör­per ver­spann­ter aus­wuchs endet in einem kräf­ti­gen zahn. die auf­ge­stau­te ener­gie wird in schnells­ter bewe­gung frei­ge­setzt. rück­stau­klap­pen hal­ten die span­nung per­ma­nent in dem zustand nicht frei­ge­setz­ter bewe­gung. ferox mono­dac­tylus besteht aus drei tei­len: dem kör­per (cor­pus), dem lan­gen hen­kel (manu­bri­um) und einer kur­zen haken­struk­tur, dem […]

pannus intutus

schutz­lo­ser lap­pen defen­seless lobe der dop­pel­wan­di­ge gewe­bel­ap­pen pan­nus intu­tus ist mit ske­lett­ru­di­men­ten durch­setzt. die­se sind mus­kel­reich und mit einer lang­fa­se­ri­gen, kleb­ri­gen mas­se über­zo­gen. sie die­nen dazu opfer fest­zu­hal­ten, die sie in dem kör­per­ge­flecht gefan­gen hal­ten. dabei schie­ben sie sie mit den bein­ru­di­men­ten durch die dehn­ba­ren öff­nun­gen. der orga­nis­mus ist von einem pri­mi­ti­ven gefäss­sys­tem durch­zo­gen. auf […]

maestus vulgaris

gewöhn­li­cher unheil­vol­ler com­mon cala­mi­tous one maes­tus vul­ga­ris ist ein zell­kon­stan­ter orga­nis­mus mit licht­sinn (der­ma­to­op­tisch). sin­nes­zel­len sind über den gan­zen kör­per ver­teilt. im zusam­men­wir­ken vie­ler licht­sin­nes­zen­tren wird eine kom­ple­xe dezen­tra­le seh­leis­tung voll­bracht. eigent­lich ist die­ses wesen nur ein auto­no­mes organ, das sich durch knos­pung und tei­lung vege­ta­tiv ver­mehrt (aga­mo­go­nie). bei der hier vor­lie­gen­den mono­cy­to­ge­nen oder ungeschlechtlichen […]

coniunctio convexa

gewölb­te ver­ei­ni­gung arched uni­fi­ca­ti­on bei die­sen wesen fin­det sich koexis­tenz als obli­ga­te sym­bio­se. sie kön­nen nur als paar­we­sen leben. der eine orga­nis­mus ist kugel‑, der ande­re netz­för­mig. ein­zeln sind sie nicht lebens­fä­hig. in der juve­nil­pha­se fängt der kugel­teil coni­unc­tio con­vexa sei­nen netz­ar­ti­gen intra­or­ga­nis­mus ein. danach formt er sei­nen kör­per zu einer fes­ten scha­le, in der […]

morum giganteum multiradiatum

viel­strah­li­ge rie­sen­maul­beer­ähn­li­che four-bea­med giant mul­ber­ry-like colo­red ball-car­ri­er der durch­stos­se­ne kör­per von morum gigan­te­um mul­ti­ra­dia­tum bil­det füh­ler aus, die zu säcken ange­schwol­len sind. der orga­nis­mus wird häu­fig auch als farb­ku­geln­tra­gend (glo­bosco­la­ra­to­s­fe­rens) bezeich­net. er son­dert eine kräf­tig rote basi­sche sub­stanz (ph-wert 13) ab, die sich in den säcken sam­melt und bei bedarf auf­grund einer gewe­be­span­nung von über […]

pallium conjugatum

zu einem paar ver­bun­de­ner man­tel cloak which is joi­ned into a cou­p­le an aus­läu­fern einer knö­cher­nen struk­tur fin­den sich zurück­ge­bil­de­te, nur noch durch knos­pen ange­deu­te­te fort­pflan­zungs­or­ga­ne. in den öff­nun­gen des gewe­bes bil­den sich rote, zun­gen­ar­ti­ge tango­re­zep­to­ren. pal­li­um con­ju­ga­tum führt statt pho­to­syn­the­se eine sili­zi­um­ba­sier­te ener­gie­ge­win­nung mit licht­ener­gie durch. fin­den sich zwei exem­pla­re, so öff­nen sich die […]

equoidus panvitalis

all-leben­di­ges pfer­de­ähn­li­ches all-ali­ve hor­se-like one die mes­ser­schar­fen geweiharme des wehr­haf­ten equo­idus pan­vi­ta­lis zer­schnei­den hin­der­nis­se. es gibt auch eine wehr­lo­se form, die bei gefahr durch fein­de zwar droh­ge­bär­den zeigt, aber kein schar­fes geweih aus­bil­det. ihr unschein­ba­res äus­se­res, die lang­sa­me fort­be­we­gung und der bevor­zug­te auf­ent­halt im dickicht machen die­sen orga­nis­mus fast unbe­merk­bar. die­se zoo­pa­tho­ge­ne lebens­form besteht aus […]

leptoflora anthropophila feminina

zart­blü­ti­ge weib­li­che men­schen­lieb­ha­be­rin fair-blosso­med fema­le lover of humans eine ver­dick­te, aus dem boden her­aus­ra­gen­de wur­zel­knol­le ent­wi­ckelt zur blü­te­zeit einen hohl­raum, in dem sich zwei am ende des kur­zen spros­ses sit­zen­de blü­ten aus­bil­den. die orga­ne von lep­to­flo­ra anthro­po­phi­la femi­ni­na ragen aus dem kör­per her­aus. sie sind zu einem lip­pen­för­mi­gen lap­pen ver­wach­sen. die kelch­blät­ter sind von kräftig […]

leptoflora anthropophila evernia

zart­blü­ti­ge wohl­ge­bil­de­te men­schen­lieb­ha­be­rin fair-blosso­med balm-pro­du­cing lover of humans lep­to­flo­ra anthro­po­phi­la ever­nia ist eine aus­dau­ern­de, bis 35 cm hohe lebens­form. sie bewegt sich mit zwei flei­schi­gen, gestreif­ten blatt­ar­ti­gen extre­mi­tä­ten fort. die­ses bein­blatt­paar ist led­rig und flach. in ihrem mit­tel­punkt bil­det sie ein kugel­för­mi­ges atri­um geni­ta­le aus. im inne­ren die­ses ver­dick­ten organs ent­wi­ckeln sich männ­li­che und weibliche […]

leptoflora anthropophila balsamiflua

zart­blü­ti­ge bals­am­pro­du­zie­ren­de men­schen­lieb­ha­be­rin fair-blosso­med well-deve­lo­ped lover of humans sie ist eine aus­dau­ern­de lebens­form mit zwei flei­schi­gen, gestreif­ten, blatt­ar­ti­gen extre­mi­tä­ten. ihr erschei­nungs­bild ist kräf­tig. der den boden nicht berüh­ren­de sten­gel erscheint als eine 20 cm gros­se schein­frucht. im inne­ren die­ses ver­dick­ten sten­gels ent­wi­ckelt sich ein voll­stän­dig aus­ge­bil­de­tes vagi­na­les geschlecht. zwei wei­te­re röh­ren­för­mi­ge orga­ne pro­du­zie­ren samentra­gen­de schwellkörper. […]

captator giganteus

rie­sen­haf­ter erschlei­cher gigan­tic sur­rep­ti­tious one die fort­be­we­gung erfolgt durch stän­di­gen form­wech­sel des nicht dif­fe­ren­zier­ten kör­pers. die dar­stel­lung zeigt cap­t­ator gigan­teus kurz vor dem kon­takt des vor­wärts­stre­ben­den teils mit dem boden. sexu­el­le fort­pflan­zung ist vom prin­zip der vege­ta­ti­ven fort­pflan­zung abge­löst. unter güns­ti­gen umwelt­be­din­gun­gen ver­jün­gen sich die ein­zel­nen orga­nis­men, indem sie sich durch abtren­nung bzw. tei­lung vermehren. […]

captator involvens

ein­hül­len­der erschlei­cher engul­fing sur­rep­ti­tious one die nicht dif­fe­ren­zier­ten kör­per bewe­gen sich durch stän­di­gen form­wech­sel rotie­rend fort. ein ende des kör­pers beugt sich über die kör­per­mit­te, und mit einem stoss des unten lie­gen­den endes lässt er sich vorn­über fal­len und voll­führt mit dem vor­der­teil sanft abrol­lend eine 360-grad-dre­hung. cap­t­ator invol­vens kann bei schnel­ler fort­be­we­gung auch saltoartig […]

contortus complicatus

ver­schlun­gen gedreh­ter zusam­men­fal­ten­der intri­ca­te­ly twis­ted fol­ding-up one auf­grund der ent­wick­lung von kräf­tig schla­gen­den flü­geln kann sich con­tor­tus com­pli­ca­tus auch im luft­raum aus­brei­ten. er erzeugt nie­der­fre­quen­te elek­tri­sche fel­der, die ihn zur elek­tro­or­tung befä­hi­gen. dabei regis­trie­ren die in den füss­chen sit­zen­den elek­tri­schen sin­nes­or­ga­ne durch gegen­stän­de oder ande­re orga­nis­men ver­ur­sach­te feld­ver­zer­run­gen. gleich­zei­tig fin­det eine ori­en­tie­rung am erd­ma­gnet­feld statt. […]

notoosmanthus exaltatus

wohl­rie­chen­der hoch­ge­wach­se­ner fra­grant ele­va­ted one der orga­nis­mus ver­bin­det die bei­den ernäh­rungs­wei­sen auto­tro­phie und hete­ro­tro­phie mit­ein­an­der. der säu­len­för­mi­ge kol­ben ist rings­her­um gegen ver­let­zung und aus­trock­nung durch star­ke, wachs­über­zo­ge­ne horn­schup­pen geschützt. noto­os­manthus exalta­tus zeich­net sich durch einen gestreck­ten, schlan­ken leib aus. der orga­nis­mus ist eine ses­si­le form und ver­mehrt sich durch knos­pung oder spros­sung. das ist eine […]

denudis elatus

ent­blös­sen­der hoch erha­be­ner high­ly exal­ted expo­sing one denu­dis ela­tus lebt ver­steckt in hohem gras, seg­gen oder sim­sen. die gesam­te erschei­nung ist gedrun­gen und kräf­tig. sein stump­fer vier­lap­pi­ger kopf ist mit einem schlei­mi­gen sekret über­zo­gen. die mund­öff­nung liegt an der ober­sei­te des kop­fes. der nah­rungs­fang­ap­pa­rat ist in form eines auf­ge­glie­der­ten bau­mes aus­ge­bil­det. das ver­hält­nis von weibchen […]

fas deletum

das aus­ge­lösch­te (gött­li­che) recht the anni­hi­l­ated (divi­ne) right der orga­nis­mus besteht fast aus­schliess­lich aus bewe­gungs­or­ga­nen. er kann den kör­per vor­anschleu­dern, indem er die grü­nen haupt­ex­tre­mi­tä­ten sowie die stütz­ex­tre­mi­tä­ten nach vor­ne wirft. dadurch rotiert und fliegt er meh­re­re meter vor­wärts, um lan­dend in einer erneu­ten rota­ti­on den kör­per wei­ter­zu­schleu­dern. die kräf­ti­gen pseudo­pe­di­en sind mit sen­si­blen rezeptorkanälen […]

transenna radiosa

mit strah­len ver­se­he­nes git­ter ray­ed grill tran­sen­na radio­sa bil­det mehr­zel­li­ge spros­se. die­se wer­den ent­we­der vom eltern­tier abge­schnürt oder bil­den mit die­sem zusam­men eine kolo­nie. da die­se orga­nis­men über eine undurch­dring­li­che (non­per­me­ab­le) schutz­haut ver­fü­gen, ist eine atmung über kie­men oder die kör­per­ober­flä­che nicht mög­lich. statt­des­sen ver­fügt der in sta­cheln aus­lau­fen­de offe­ne leib über ein sys­tem von […]

ferox depilatus

ent­haar­ter stark bewehr­ter depi­la­ted stron­gly embatt­led one ferox depi­la­tus kann alle bio­lo­gi­schen stoff­wech­sel­vor­gän­ge für mona­te aus­schal­ten und anschlies­send wie­der akti­vie­ren. durch die­se lan­gen ruhe­pha­sen lebt der orga­nis­mus meh­re­re hun­dert jah­re. das geschlechts­rei­fe ent­wick­lungs­sta­di­um ent­springt aus mobi­len wesen mit zahl­rei­chen kör­per­seg­men­ten. der orga­nis­mus selbst ist kaum mobil son­dern fast sta­tio­när (ses­sil). rumpf und arme sind von […]

fossor perlatus

mit per­len besetz­ter grä­ber pearl stud­ded dig­ger fossor per­la­tus ist ein stark fluch­t­ori­en­tier­tes, kogni­ti­ves lebe­we­sen. mit bis zu 25 cm lan­gen, zu schei­ben aus­lau­fen­den hörner­füss­chen, die gerin­gelt und rück­wärts gebo­gen sind, bewegt es sich schnell vor­wärts. sei­ne cuti­cu­la ist was­ser­ab­wei­send. es kann über­flu­tun­gen mit hil­fe einer luft­bla­se über­ste­hen. die­se wird in der rot gefärb­ten, schuppenbesetzten […]

sucius lepideus

schup­pi­ger gefähr­te sca­ly com­pa­n­ion der gesam­te kör­per die­ser form ist von einem schup­pen­pan­zer geschützt. die schup­pen sind von rau­ten­för­mi­ger gestalt, an den rän­dern sehr scharf­kan­tig und dabei unge­mein hart; sie haf­ten so in der kör­per­haut, dass die­se anord­nung eine gros­se beweg­lich­keit nach allen sei­ten hin ermög­licht. die ein­zel­nen schup­pen kön­nen sich sowohl seit­lich hin- und […]

terrapiscis curvatus duo

gekrümm­ter erd­fisch croo­ked earth fish durch schlän­geln­de seit­li­che wel­len­ex­kur­si­on bewegt sich der land­or­ga­nis­mus fort. um die­se bewe­gung zu ermög­li­chen, wer­den gewe­be­ver­bän­de abwech­selnd kon­tra­hiert und im pha­sen­rhyth­mus von epi­der­mis­mus­kel­ge­we­be unter­stützt. abge­bil­det ist ein adul­tes exem­plar der form cur­va­tus duo mit kom­ple­xer haut­struk­tur. sein ring­mus­kel­be­setz­ter kra­gen, der zum fest­hal­ten, ansau­gen und zur nah­rungs­auf­nah­me dient, kann in sekun­den­bruch­tei­len völlig […]

udicola turgida

geschwol­le­ne nass­be­woh­nen­de swol­len wet-dwel­ler udico­la tur­gi­da ist land­le­bend (ter­res­trisch). sie bevor­zugt dunk­le lebens­räu­me mit hoher luft­feuch­tig­keit. der orga­nis­mus kann den stoff­wech­sel total been­den (kryo­bio­se) und in die­sem zustand extrem nied­ri­ge tem­pe­ra­tu­ren über­ste­hen. die­se fähig­keit erlaubt eine besie­de­lung der polar­re­gio­nen und der hoch­ge­birgs­glet­scher, wo die umge­bungs­tem­pe­ra­tu­ren regel­mäs­sig unter den gefrier­punkt fal­len. bei einem abfall der temperatur […]

repens diuturnus

lang­le­bi­ger krie­chen­der long-living cree­ping one der orga­nis­mus besitzt akzes­so­ri­sche atmungs­or­ga­ne, die über den kie­men sit­zen und ent­spre­chend den lun­gen als luft­re­ser­voir die­nen. er ist ein mixo­tro­pher orga­nis­mus: er ernährt sich bei nah­rungs­knapp­heit durch auf­bau orga­ni­scher sub­stan­zen aus anor­ga­ni­schen stof­fen (auto­tro­phie), sonst greift er nah­rung mit den in greif­fin­ger aus­lau­fen­den rüs­seln. die­se wer­den auch zur kommunikation […]

cauda spiralis

gewun­de­ner schwanz win­ding tail cau­da spi­ra­lis kann als dop­pel­at­me­rin sowohl im was­ser als auch an der luft atmen, bewegt sich aber auf der erde nur hum­pelnd fort. dabei stützt sie sich mit hil­fe von tur­gor­ex­tre­mi­tä­ten. cau­da spi­ra­lis ist ein tier­stock, der aus einer grup­pe von tie­ri­schen lebe­we­sen her­vor­ge­gan­gen ist. die indi­vi­du­en ergän­zen sich durch aufeinander […]

umerus perrarus

sel­te­ner vor­der­bug very rare front bow umerus per­ra­rus ist nicht auf bestimm­te lebens­räu­me spe­zia­li­siert. die orga­nis­men kön­nen an land alle erdenk­li­chen lebens­räu­me besie­deln. nur weni­ge leben im süss­was­ser. im offe­nen meer feh­len sie voll­stän­dig. cha­rak­te­ris­tisch für die meis­ten die­ser flü­gel­lo­sen orga­nis­men ist ihre unver­wech­sel­ba­re schleu­der­flos­se, die sich am abdo­men befin­det. der anhän­gen­de schwanz ist sehr lang, […]

parapodium amorphum

unge­stal­tes stum­mel­füss­chen uns­ha­pe­ly stubble­foot der kör­per läuft in stum­mel­füss­chen aus. die­se orga­ne bil­den sich stets neu. sie ent­ste­hen durch makro-euplas­­ma­­ti­­sche dif­fe­ren­zie­rung. para­po­di­um amor­phum bewegt die glie­der wan­kend und unsi­cher. die jugend­kleid­lappen sind aus ver­kleb­ten haa­ren gebil­det. auf der gesam­ten ober­sei­te ist para­po­di­um mit die­sen wei­chen, lap­pen­för­mi­gen aus­stül­pun­gen über­zo­gen. der orga­nis­mus ver­tei­digt sich mit mikro­pro­jek­ti­len, die […]

litoralis crepens

krie­chen­des am ufer cree­ping one at the water­si­de die weib­li­che form schleppt sich lang­sam durch krüm­men der extre­mi­tä­ten fort. dabei reisst ein zur schau­fel ver­wach­se­nes kör­per­teil fri­sche erde auf, die über die nähr­stof­fe auf­neh­men­den pseu­dowur­zeln gehäu­felt wird. so ist eine stän­di­ge ver­sor­gung mit feuch­tig­keit und nähr­stoff­rei­cher erde gewähr­leis­tet. die kraft­vol­len beu­ge­be­we­gun­gen der ast­för­mi­gen extre­mi­tä­ten wer­den durch […]

inversa curtipendula (codiformis)

umge­kehr­te kurz her­ab­hän­gen­de (herz­för­mig) inver­se short sus­pen­ded one (heart-shaped) die lebens­form inver­sa cur­ti­pen­du­la (codi­for­mis) bewegt sich zit­ternd mit hoher schritt­fre­quenz und gerin­ger schritt­am­pli­tu­de fort. oft stö­bert sie in ihrem weit­läu­fi­gen lebens­raum her­um. zu schwung­fe­dern aus­ge­bil­de­te glie­der tra­gen den pul­sie­ren­den, herz­för­mi­gen kör­per. zwei vio­let­te lap­pen sind beim hal­ten des gleich­ge­wichts behilf­lich. eine mund­ar­ti­ge öff­nung dient zur […]

polyneurus pseudomusculosus

schein­mus­ku­lä­rer viel­ner­vi­ger pseu­domus­cu­lar many-ner­ved one poly­neu­rus pseu­domus­cu­lo­sus lebt im brei­ten sumpf­gür­tel der tro­pen. die elas­ti­schen orga­nis­men bestehen aus einem nicht hier­ar­chi­schen geflecht von schein­mus­ku­lä­ren fort­be­we­gungs­or­ga­nen, die in ihrer gesamt­heit den bewe­gungs­ap­pa­rat bil­den. sie bewe­gen sich durch bestän­di­ges ver­for­men der glied­mas­se rol­lend vor­wärts. häu­fig abster­ben­de sei­ten­aus­wüch­se wer­den bestän­dig durch neu her­an­wach­sen­de ersetzt. deut­lich sicht­bar ist das […]

reticulum captans

fan­gen­des klei­nes netz cap­ti­vat­ing litt­le net reti­cu­lum cap­tans ist ein talg­we­sen, das durch geruch und far­be der schein­blü­te tie­re anlockt und die­se dann mit zuschnel­len­den klau­en fängt. der orga­nis­mus frisst alles, was er über­wäl­ti­gen kann. auf­fäl­lig ist die rück­bil­dung in der juve­ni­len pha­se. bei der ent­wick­lung der lar­ve wird das gehirn klei­ner, rücken­mark und augen […]

mystagogus colossus

rie­sen­haf­ter frem­den­füh­rer colos­sal cice­ro­ne myst­ago­gus colos­sus ist ein pilz­gär­ten anle­gen­des wesen. es zieht die pil­ze in kör­per­höh­len auf, die den gröss­ten teil des kör­pers ein­neh­men. der orga­nis­mus ist ein nah­rungs­spe­zia­list, da er aus­schliess­lich von den stoff­wech­sel­pro­duk­ten die­ser pil­ze lebt. sein gang ist ein müh­se­li­ges fort­schlep­pen des bän­der­ar­ti­gen lei­bes. bewegt wird er meist pas­siv durch kontraktion […]

cordiopsis pudibundus

wie ein herz aus­se­hen­der scham­haf­ter heart-shaped bash­ful one auf­grund der fähig­keit zur jung­fern­zeu­gung (par­the­no­ge­ne­se) könn­te cor­di­op­sis pudi­bun­dus even­tu­ell mit simu­la­tor pen­du­lus (hän­gen­der heuch­ler) iden­tisch sein. nach einer zeu­gung hän­gen die nach­kom­men über meh­re­re jah­re am mut­ter­or­ga­nis­mus und wer­den dort ver­sorgt. die bei­ne sind mit unzäh­li­gen bezahn­ten mund­werk­zeu­gen über­zo­gen. sie sind in ein durch chi­tin versteiftes […]

procerus esculentus

gros­ser in den luft­raum hin­ein­ra­gen­der kör­per gre­at body, which reaches into the air die orga­nis­men nei­gen ihren auf einem lan­gen hals sit­zen­den kopf grös­se­ren wesen zu und sau­gen sich mit dem zun­gen­lap­pen an deren kör­per. eini­ge arten lecken das was­ser von der haut, man­che benut­zen sie als was­ser­lei­tung, indem sie die zun­ge anle­gen, über die wasser […]

perceptus ektophytus

nach aus­sen her­aus­wach­sen­der auf­neh­men­der out­ward­ly gro­wing per­cei­ving one aus­ge­präg­te trich­ter­för­mi­ge pho­no­re­zep­to­ren zeich­nen die­sen orga­nis­mus aus. blü­ten­ähn­li­che mul­ti­funk­ti­ons­or­ga­ne die­nen per­cep­tus ekto­phy­tus zur akus­ti­schen ori­en­tie­rung, wer­bung und nah­rungs­auf­nah­me. zur kon­takt­auf­nah­me stösst das wesen einen kläg­li­chen, gera­de­aus gehal­te­nen, fei­nen, kur­zen und schnei­den­den ton her­vor. es kann kleins­te erschüt­te­run­gen und schwin­gun­gen im ent­fer­nungs­be­reich eines atoms, wahr­neh­men. eine pflanz­li­che zerebralisation […]

impatiens soporus

unge­dul­di­ger schlaf­brin­gen­der impa­ti­ent brin­ger of sleep die­se orga­nis­men zeich­nen sich durch hohe wider­stands­fä­hig­keit gegen krank­hei­ten aus. ihre kör­per bestehen vor allem aus was­ser­ar­men leicht­bau­ge­we­ben. im kör­per, unter der haut, wach­sen ein­zel­ne zell­grup­pen zu neu­en indi­vi­du­en her­an. das kön­nen bis zu 100 gleich­zei­tig sein. die juve­ni­len orga­nis­men bil­den erst sehr spät ihre geschlechts­zu­ge­hö­rig­keit aus. haben sie lange […]

clotho excentrica

aus­ser­halb des mit­tel­punk­tes lie­gen­de spin­ne­rin eccentric spin­stress alle bewe­gun­gen der orga­nis­men sind trä­ge. bei älte­ren indi­vi­du­en bil­det sich zwi­schen kör­per und extre­mi­tä­ten eine nah­rungs­rin­ne. in den kopf­scha­len ent­wi­ckelt sich ein rudi­men­tä­res gehirn, bestehend aus ner­ven­zel­len, glia und blut­ge­fäs­sen (neu­ro­an­gio­ma­tö­ses kon­vo­lut). clotho excentri­ca ver­mehrt sich aus­schliess­lich vege­ta­tiv. sexu­el­le fort­pflan­zung fin­det nicht statt. unter güns­ti­gen umwelt­be­din­gun­gen sterben […]

bursa introrhizom rhizopedis simplex

beu­tel mit inne­ren wur­zeln und füss­chen bag with inner roots and feet die­ser orga­nis­mus zeich­net sich durch den spe­zi­fi­schen bau der extre­mi­tä­ten und vor allem durch die funk­tio­nel­le ver­bin­dung der nah­rungs­auf­nah­me und fort­be­we­gung in ihren tur­gor­ex­tre­mi­tä­ten aus. teil­wei­se schlägt bur­sa intror­hi­zom rhizo­pe­dis sim­plex aktiv mit den extre­mi­tä­ten. mund­füh­ler prü­fen ein­ge­fan­ge­nes auf brauch­bar­keit. ihr kör­per ist mit […]

duogeni exuberatus

aus zwei geschlech­tern her­vor­kom­men­der one who deri­ves from two gen­ders es han­delt sich um einen durch ver­schmel­zung zwei­er orga­nis­men erzeug­ten, üppig schwel­len­den fusi­ons­or­ga­nis­mus mit auf­ge­bla­se­nem geschlechts­or­gan. duo­ge­ni exu­be­ra­tus weist im bereich des geschlechts­or­gans eine kom­ple­xe, von tast­haa­ren durch­setz­te haut­struk­tur auf. ein sen­si­bler hautzweig inein­an­der ver­schach­tel­ter aus­wüch­se dient der ori­en­tie­rung. ein licht­füh­ler, auch wär­me­strah­lungs­au­ge genannt, nimmt […]

pulcheria sensitiva

aller­liebs­te emp­find­li­che dea­rest sen­si­ti­ve one auf­grund des zusam­men­schlus­ses zu orga­nis­men­stö­cken löst sich die ein­heit der indi­vi­du­en auf. ein­zel­ne orga­nis­men von pul­che­ria sen­si­ti­va ver­bin­den sich hier phy­sio­lo­gisch zu einer gemein­sam leben­den sub­stanz. die auf­rech­te form wird durch kalk- oder kie­sel­säu­re­fa­sern aus elas­ti­schem, jod­hal­ti­gem gerüst­ei­weiss sta­bi­li­siert. die orga­nis­men leben ver­bor­gen und kom­men nur zur befruch­tung aus ihren […]

perversus ektohormonalis

ver­dreh­ter mit hor­mo­na­lem ein­fluss auf ande­re orga­nis­men twis­ted one with hor­mo­nal influ­ence on other orga­nisms es han­delt sich um einen orga­nis­mus mit pha­sen­in­di­vi­dua­li­tät. er spei­chert frü­he­re erfah­rungs­in­hal­te in den auf einem sta­che­li­gen fett­bu­ckel sit­zen­den mehr­schich­ti­gen orga­nen. die­se repro­duk­ti­ons­war­zen sind über­deut­lich aus­ge­prägt. der kör­per ist aus ver­schie­den­ar­ti­gen seri­en von seg­men­ten ver­schmol­zen. sei­ne form wird durch ein […]

anacampseros tumens

das ange­schwol­le­ne, das ver­lo­re­ne lie­be wie­der zurück­brin­gen soll the swol­len one, that is sup­po­sed to bring back lost love das männ­chen von ana­camp­seros tumens stirbt nach der begat­tung. der schirm der männ­chen wird durch tur­gor­ver­än­de­run­gen leb­haft auf- und abge­we­delt, um part­ner anzu­lo­cken. auf­grund der pro­mis­kui­tät der weib­chen haben sich beson­ders gros­se sper­mato­pho­ren ent­wi­ckelt, die wie knollen […]

fetura elegans

ele­gan­ter nach­wuchs ele­gant off­spring wächst der kör­per von fetu­ra ele­gans her­an, dif­fe­ren­ziert sich ein teil des rump­fes zu frei­en, unvoll­kom­men beweg­li­chen blatt­ze­hen. spä­ter in der ent­wick­lung bil­den sich unzäh­li­ge, klei­ne, ver­här­ten­de gän­ge aus. sie bestehen zu 80 % aus einem eiweiss­ge­bil­de und zu ca. 20 % aus einer leim­sub­stanz. in den gän­gen woh­nen insek­ten, die […]

coleus blandus

schmei­cheln­der tes­ti­kel char­ming testi­cle cole­us blan­dus ist ein meist grös­se­rer orga­nis­mus, der sich über anthro­po­phi­le oral­be­fruch­tung fort­pflanzt. dabei ver­lockt ein exem­plar männ­li­che men­schen­af­fen ein­schliess­lich jetzt­men­schen zum inten­si­ven kon­takt mit sei­nem blü­ten­för­mi­gen schwell­kör­per oder ande­ren kör­per­tei­len. der homi­ni­de befruch­ter berührt es mit unspe­zi­fi­schen, lang andau­ern­den bewe­gun­gen (spiel­be­fruch­tung). es kann sich auch ein aus­ge­feil­tes, prä­zi­ses spiel zwischen […]

Interview: Beyond Humans

Ani­ta Her­mann­städ­ter in an inter­view with the artist Rei­ner Maria Maty­sik and the cura­tor Inge­borg Reich­le In recent years art­works by the Ber­lin artist Rei­ner Maria Maty­sik have been exhi­bi­ted at various venues and in very diver­se con­texts. His work beca­me well known par­ti­cu­lar­ly through his models of post-evo­lu­­ti­o­­na­­ry orga­nisms, which are situa­ted bet­ween Matysik’s […]

claviflora adsurgens

sich auf­rich­ten­de keu­len­för­mi­ge self-erec­ting club-shaped one cla­vif­lora adsur­gens hält sich bevor­zugt an schat­ti­gen orten auf. den kör­per umge­ben 12 bis 30 bei­ne. sie sind bieg­sam und elas­tisch. wäh­rend sexu­ell inak­ti­ver zei­ten sind die geschlech­ter äus­ser­lich nicht deut­lich unter­scheid­bar. wäh­rend sexu­el­ler akti­vi­tät wer­den sie dage­gen offen­kun­dig (sexu­al-poly­­­mor­­phis­­mus), indem eines der bei­ne des männ­chens zum geschlechts­or­gan umgewandelt […]

prudens adhaerens

umsich­ti­ger fest­hal­ten­der cau­tious adhe­rent pru­dens adhae­rens ist ein lebe­we­sen auf sili­zi­um­ba­sis. der schwamm­ar­ti­ge land­or­ga­nis­mus lebt bei tem­pe­ra­tu­ren bis –50 °c. er ist unschein­bar und kommt oft in erd­spal­ten vor. sein kopf ver­birgt ess­ba­re schein­früch­te, die ande­re orga­nis­men anlo­cken und zum frass ver­lei­ten. die­ser nahr­haf­te frucht­stand besteht aus spon­giö­sem mate­ri­al und ist von einer flat­ter­haut überzogen. […]

viator leptophis

schlan­ker schlan­gen­för­mi­ger rei­sen­der slim sna­ke-shaped tra­vel­ling one der orga­nis­mus bil­det aus­läu­fer (rhi­zom­sto­lo­ne) aus. sie tre­ten als ober­ir­disch sowie unter­ir­disch krie­chen­de, ver­län­ger­te sei­ten­spros­se des orga­nis­mus auf, die der basis (stirps) ent­sprin­gen. sie die­nen der ase­xu­el­len ver­meh­rung des orga­nis­mus und sind eine form der vege­ta­ti­ven aus­brei­tung durch selbst­aus­läu­fer (blas­to­cho­rie). an den so genann­ten nodi­en der aus­läu­fer können […]

Gespräch: Jenseits des Menschen

Ani­ta Her­mann­städ­ter im Gespräch mit dem Künst­ler Rei­ner Maria Maty­sik und der Kura­to­rin Inge­borg Reich­le Den Arbei­ten des Ber­li­ner Künst­lers Rei­ner Maria Maty­sik konn­te man in den ver­gan­ge­nen Jah­ren an ver­schie­de­nen Orten und in viel­fäl­tigs­ten Zusam­men­hän­gen begeg­nen. Bekannt wur­de sein künst­le­ri­sches Schaf­fen ins­be­son­de­re durch sei­ne Model­le pos­t­e­vo­lu­tio­nä­rer Orga­nis­men, die zwi­schen Maty­siks Visi­on von einer aktiven, […]

mykozoon elektron

pilz­tier mit elek­tri­schen ladun­gen fun­gal ani­mal with electric char­ges myko­zoon elek­tron besitzt eine hoch­dif­fe­ren­zier­te epi­der­mis, die mit den dar­un­ter­lie­gen­den zell­schich­ten als haut­mus­kel­schlauch auf­ge­baut ist. damit kann myko­zoon elek­tron den kör­per ganz oder teil­wei­se ver­län­gern. die knol­len­ar­ti­gen tei­le die­nen hier­bei als schu­bor­ga­ne. ihre schlank zulau­fen­den spit­zen sind elek­trisch auf­ge­la­den. angrei­fer kön­nen von strom­stös­sen töd­lich getrof­fen werden. […]

reductor navalis

an der was­ser­ober­flä­che trei­ben­der zurück­füh­rer floa­ting redu­cer reduc­tor nava­lis gibt sei­ne indi­vi­dua­li­tät auf, da sich ein­zel­ne, ein­fach struk­tu­rier­te orga­nis­men phy­sio­lo­gisch mit­ein­an­der ver­bin­den und gemein­sam eine grös­se­re ein­heit bil­den. das wachs­tum die­ser wesen ist extrem lang­sam. zel­len tei­len sich in einem monat nur ein­mal. an den gefäss­lei­tun­gen bil­den sich luft­sä­cke, die im was­ser den auf­trieb bewirken. […]

pes planus inscrupulosus

beden­ken­lo­ser platt­fuss uncon­si­de­ring flat­foot ein hori­zon­tal gestell­ter, frei schwenk­ba­rer fort­satz (digi­tus) dient pes pla­nus inscru­pu­lo­sus der ori­en­tie­rung und wird zur inner­art­li­chen kom­mu­ni­ka­ti­on benö­tigt. das geruchs­or­gan ist dezen­tral in der haut ver­teilt; die orga­nis­men rie­chen durch kau­end-pum­­pen­­de bewe­gun­gen des gewe­bes. die orga­nis­men durch­lau­fen einen meta­ge­ne­ti­schen genera­ti­ons­wech­sel (meta­ge­ne­se), d.h. geschlecht­li­che fort­pflan­zung und unge­schlecht­li­che fort­pflan­zung wech­seln sich generationsweise […]

tracheodeus loivaceus

oliv­grü­ner rau­h­zahn oli­ve-green rough-tooth tra­cheo­de­us loi­va­ceus hat auf dem rücken ein in läng­li­che ver­knö­che­run­gen aus­lau­fen­des exo­ske­lett aus­ge­bil­det. die paa­rung erfolgt auf unter­schied­li­che wei­se und kann weni­ge minu­ten bis meh­re­re tage in anspruch neh­men. sie erfolgt teil­wei­se im was­ser schwe­bend, meis­tens jedoch auf dem grund von gewäs­sern, sel­te­ner an land in dich­ter vege­ta­ti­on oder an anderen […]

amoenus vagans

form­wech­seln­der reiz­vol­ler trans­mo­gri­fy­ing char­ming one die fort­be­we­gung die­ser orga­nis­men fin­det in wel­len­ar­ti­gen kon­trak­tio­nen statt. die indi­vi­du­en bewe­gen sich bei war­mem, feuch­tem wet­ter auf erha­be­ne, son­ni­ge stel­len und ver­krie­chen sich bei schlech­ter wit­te­rung in erd­spal­ten. häu­fig ver­sam­meln sich die orga­nis­men zu unge­heu­er gros­sen, tep­pich­bil­den­den grup­pen. zur kom­mu­ni­ka­ti­on kön­nen sie elek­tri­sche rei­ze über eine viel­zahl ein­zel­ner organismen […]

tectum ambulans

umher­ge­hen­des dach per­am­bu­la­ting roof das beson­de­re an tec­tum ambulans ist die nur sel­ten statt­fin­den­de, dann aber erstaun­lich zahl­rei­che ver­meh­rung. die fort­be­we­gung die­ser orga­nis­men fin­det in wel­len­ar­ti­gen kon­trak­tio­nen statt. die indi­vi­du­en bewe­gen sich bei war­mem, feuch­tem wet­ter auf erha­be­ne son­ni­ge stel­len und ver­krie­chen sich bei schlech­ter wit­te­rung in erd­spal­ten. häu­fig fin­det man tec­tum ambulans in kleinen […]

involucrum perforatum

durch­lö­cher­te hül­le per­fo­ra­ted shell invo­lu­crum per­fo­ra­tum ist ein zell­ag­gre­gat­we­sen, das kei­ne ech­ten gewe­be­struk­tu­ren aus­bil­det. der indi­vi­du­ell gezeich­ne­te lip­pen­ar­ti­ge wulst ist mit schwell­zel­len aus­ge­pols­tert. es ist ein anspruchs­lo­ses bak­­te­­ri­ell-archaea-pro­­­ka­­ryo­­tisch-vira­­les lebe­we­sen, ein bei­spiel­or­ga­nis­mus für die regres­si­on zu ein­fa­chen lebens­for­men. invo­lu­crum per­fo­ra­tum ist ste­tig in lang­sa­mer bewe­gung. sei­ne mobi­li­tät wird durch ver­for­men des schwamm­ar­ti­gen kör­pers erzielt. durch das […]

gynadus thauma

wun­der­zwit­ter wond­rous herm­aphro­di­te eine stark aus­ge­bil­de­te kuti­ku­la mit chi­­tin- und kalk­ein­la­ge­run­gen bil­det eine pan­zer­ähn­li­che struk­tur. die leib­öff­nung ist mit kon­trak­ti­len bla­sen aus­ge­stat­tet. der orga­nis­mus lebt im boden­schlamm von gewäs­sern und nimmt detri­tus zur ver­dau­ung auf. gyna­dus thau­ma ist auf der innen­sei­te nackt. sein offe­nes gewe­be­sys­tem bil­det weder fes­te form noch gestalt aus. form-fun­k­­ti­on­s­­zu­­sam­­men­hän­­ge sind an […]

ovoviviparius vulgaris

durch eiab­la­ge sich ver­meh­ren­der one that repro­du­ces through egg depo­si­ti­on ovo­vi­vi­pa­ri­us vul­ga­ris atmet unter was­ser durch eula­mel­li­bran­chi­en (blatt­kie­men). er sitzt häu­fig auf fel­si­gem unter­grund und ist durch einen wir­bel­pan­zer geschützt (ver­rip­pung des kör­pers). über gelen­ke kann er die wir­bel­bö­gen öff­nen und schlies­sen. die­se bögen zeich­nen sich durch emp­find­lich­keit für elek­tri­sche fel­der aus. mit ihnen kann […]

foliopes coelum ostio

blatt­füs­ser mit kör­per­öff­nung leaf-foo­ters with body ope­ning foli­o­pes coel­um ost­io schiebt sich lang­sam seit­lich mit dem schwe­ren, schup­pen­ge­pan­zer­ten schwanz vor­wärts. auf­fäl­lig ist ein den rumpf durch­drin­gen­der schlauch, des­sen ober­flä­che von aus­ge­här­te­tem pro­te­in durch­zo­gen ist (sklero­ti­sie­rung). die grü­nen tei­le des orga­nis­mus kön­nen pho­to­syn­the­se durch­füh­ren. so ist er wäh­rend küh­ler zei­ten vor allem tags­über aktiv, in warmen […]

anulus ambulans rubescens

klei­ner röt­li­cher wan­der­ring small red­dish tra­vel­ling ring anu­lus ambulans rubescens ist ein gewöhn­li­cher flo­ral-ani­­ma­­li­­scher misch­or­ga­nis­mus mit rotie­ren­der fort­be­we­gung. die ver­bin­dun­gen des ring­kör­pers mit den extre­mi­tä­ten sind sehr fle­xi­bel. sei­ne extre­mi­tä­ten sind zu tast­or­ga­nen wei­ter­ent­wi­ckelt. fei­ne dop­pel­mem­bra­nen las­sen die­se form von anu­lus sen­si­bel auf ande­re wesen reagie­ren. sei­ne zehn extre­mi­tä­ten schwel­len rhyth­misch an und ab, und […]

anulus ambulans microphyllus

klei­ner wan­der­ring small tra­vel­ling ring der orga­nis­mus bewegt sich rotie­rend fort. die zehn extre­mi­tä­ten schwel­len rhyth­misch an und ab. dabei ver­än­dern sich ihre län­ge und aus­rich­tung. auf die­se wei­se kann anu­lus ambulans micro­phyl­lus stei­le hän­ge hin­auf­klet­tern und die­se in hoher geschwin­dig­keit wie­der hin­ab­rol­len. an der äus­se­ren zell­hül­le des ring­rump­fes wird mine­ra­li­sches oder anor­ga­ni­sches mate­ri­al verschiedener […]

pseudoandronyma phimosus

schein­männ­li­che ver­eng­te pseu­do-mas­cu­li­ne nar­ro­wed one pseu­do­an­dro­ny­ma phi­mosus kann sich geschlecht­lich ver­meh­ren. die geschlecht­li­che fort­pflan­zung erfolgt über drei keim­zel­len (geschlechts­zel­len), die mit­ein­an­der zu einer zygo­te ver­schmel­zen. dar­an sind drei ver­schie­de­ne keim­zell­ty­pen (ter­tiä­re, weib­li­che und männ­li­che) betei­ligt. die akti­vi­tät der ober­flä­che ist stark aus­ge­prägt, da die epi­der­mis mit pri­mä­ren sin­­nes- sowie resorp­ti­ons­zel­len durch­setzt ist (par­en­te­ra­le resorp­ti­on). wenn […]

anulus ambulans chloroticus

klei­ner wan­der­ring small tra­vel­ling ring anu­lus ambulans chlo­ro­ti­cus ist ein bei­spiel­or­ga­nis­mus für die regres­si­on zu ein­fa­chen lebens­for­men. sein beson­de­res kenn­zei­chen ist die fort­be­we­gung durch eine ver­bin­dung von bein und rad. die­ses anspruchs­lo­se bak­­te­­ri­ell-pflan­z­­lich-tie­­ri­­sche misch­le­be­we­sen ist ste­tig in lang­sa­mer bewe­gung. die mobi­li­tät wird durch ver­for­men des schwamm­ar­ti­gen kör­pers erzielt. durch das zot­ti­ge mikro­mus­kel­durch­setz­te haut­ge­we­be kön­nen kleinere […]

lepis erectus

auf­rech­te schup­pe erect sca­le lepis erec­tus wur­de vor­mals »wohl­rie­chen­de zärt­li­che« (»asuaveo­len­tia tenel­la pre­tio­sis­si­ma­rum«) genannt. ein­zel­ne orga­nis­men von asuaveo­len­tia tenel­la ver­bin­den sich hier phy­sio­lo­gisch zu einer gemein­sam leben­den sub­stanz. sie schrei­tet jeweils mit nur einem der extrem bieg­sa­men bei­ne vor­wärts. dabei schwenkt sie den empor­ge­reck­ten kopf leicht krei­send umher. die ziem­lich dicken, run­den extre­mi­tä­ten sind mit […]

caecus occultus

ver­bor­ge­ner blin­der hid­den blind one die kom­bi­na­ti­on von eu- und pro­ka­ryo­ti­schen zell­ver­bän­den ermög­licht cae­cus occul­tus eine eigen­ar­ti­ge beweg­lich­keit. die ver­bin­dung von pflanz­li­chen und tie­ri­schen zell­struk­tu­ren führt zu einer divers aus­ge­bil­de­ten lei­bes­mas­se. im magen fau­len­de sub­stanz wird stets mit sauer­stoff ver­sorgt und bil­det einen intra­kos­mos, indem bestän­dig aus den abbau­pro­zes­sen frei­wer­den­de ener­gie in den umge­ben­den kör­per abgegeben […]

imago contaminata

befleck­tes bild befou­led image ima­go con­ta­mi­na­ta ist ein bei­spiel­or­ga­nis­mus für den radio­syn­the­se­pro­zess der zukünf­ti­gen lebens­for­men. er ist ein kern­syn­the­se­fä­hi­ger spalt­or­ga­nis­mus, d.h. als ein radio­au­to­tro­pher orga­nis­mus deckt er sei­nen gesam­ten ener­gie­be­darf aus der radio­ak­ti­ven strah­len­en­er­gie. er ist uran­zei­ger. sein vor­kom­men deu­tet auf hohe kon­zen­tra­ti­on radio­ak­ti­ven mate­ri­als hin. dabei kann es sich um natür­li­ches uran eben­so wie […]

Moscow—Berlin

The drawings and texts appe­ar to date from the 1950s to 1970s. The Ger­­man-Rus­­si­an doc­tor had set down his ide­as in frag­men­ta­ry notes, quo­ta­ti­ons from sci­en­ti­fic publi­ca­ti­ons, and sket­ches in pen­cil. The small bund­le of papers con­veys a patchy impres­si­on of an uncon­ven­tio­nal image of the human. The­re are five pages of frag­men­ta­ry texts and […]

(re)designing nature

künst­ler­haus wien das inter­dis­zi­pli­nä­re aus­stel­lungs­pro­jekt wid­met sich aktu­el­len posi­tio­nen der natur­ge­stal­tung an der schnitt­stel­le von kunst und land­schafts­ar­chi­tek­tur, die sich zwi­schen uto­pie und bereits rea­li­sier­ten pro­jek­ten bewe­gen. die natur wird dabei als res­sour­ce für archi­tek­to­ni­sches design the­ma­ti­siert. in die­sem kon­text erfährt maty­siks instal­la­ti­on von 1999 für die ber­ner aus­stel­lung »i never pro­mi­sed you a rosegarden« […]

Moskau—Berlin

Am 25. Novem­ber 2009 fand die Eröff­nung der Aus­stel­lung im Labo­ra­to­ria Art & Sci­ence Space in Mos­kau statt. Neben Arbei­ten zu geschei­ter­ten Orga­nis­men habe ich das Pro­jekt Refe­ren­dum: Für die rechts­gül­ti­ge Erlaub­nis zur Zeu­gung gemein­sa­men Nach­wuch­ses von Men­schen und Pri­ma­ten zur Errich­tung einer Fort­pflan­zungs­ge­mein­schaft vor­ge­stellt. Eini­ge Tage spä­ter hielt ich einen öffent­li­chen Vor­trag in der […]

(re)designing nature wien

das inter­dis­zi­pli­nä­re aus­stel­lungs­pro­jekt wid­met sich aktu­el­len posi­tio­nen der natur­ge­stal­tung an der schnitt­stel­le von kunst und land­schafts­ar­chi­tek­tur, die sich zwi­schen uto­pie und bereits rea­li­sier­ten pro­jek­ten bewe­gen. die natur wird dabei als res­sour­ce für archi­tek­to­ni­sches design the­ma­ti­siert. in die­sem kon­text erfährt maty­siks instal­la­ti­on von 1999 für die ber­ner aus­stel­lung »i never pro­mi­sed you a rose­gar­den« (vgl. ) […]

multispecies salon

kaw­li­ga stu­di­os, new orleans das aus­stel­lungs­pro­jekt stellt posi­tio­nen vor, die sich auf krea­ti­ve wei­se mit dem zeit­al­ter der bio­tech­no­lo­gie aus­ein­an­der­set­zen. maty­sik ist mit einem groß­for­ma­ti­gen pla­kat ver­tre­ten, das eines sei­ner model­le pos­t­e­vo­lu­tio­nä­rer huma­no­ider orga­nis­men zeigt. es steht für sei­ne visi­on völ­lig neu­ar­ti­ger mensch­li­cher lebens­for­men, deren zukünf­tig mög­li­che exis­tenz aus der küns­t­­le­­risch-schöp­­fe­­ri­­schen anwen­dung gen­ma­ni­pu­la­ti­ver ver­fah­ren resultiert. […]

impigre sudans

uner­müd­lich schwit­zen­der unti­rin­gly swea­ting one impig­re sudans bil­det mit blü­­ten- bzw. drü­sen­ar­ti­gen aus­wüch­sen besetz­te flötz­kol­ben aus. sie sind von fett­ge­we­be umge­ben und so vor wit­te­rungs­ein­flüs­sen geschützt. im inne­ren die­ser kol­ben erstreckt sich ein gefäss­ar­tig ver­zweig­tes höh­len­sys­tem (vascu­lar-vakuol­­sys­­tem) mit funk­tio­nel­ler bedeu­tung für stoff­ver­tei­lung, atmung, exkre­ti­on sowie fort­pflan­zung. die drü­sen­kom­ple­xe son­dern durch die öff­nun­gen gezielt auf einzelne […]

largitor stans

auf­recht ste­hen­der spen­der upstan­ding bri­ber sein aus­ge­bil­de­ter magnet­sinn lässt lar­gi­tor stans magnet­fel­der erken­nen. die­se magne­ti­schen sin­nes­or­ga­ne ermög­li­chen dem orga­nis­mus die exak­te ori­en­tie­rung. wie ein elek­tro­ma­gnet kann er den magne­tis­mus der extre­mi­tä­ten akti­vie­ren oder deak­ti­vie­ren. die elek­tro­ma­gne­ti­schen orga­ne bestehen aus umge­wan­del­ten mus­kel­zel­len. die orga­nis­men kön­nen tei­le ihrer lei­bes­mas­se wie bei­ne nach aus­sen vor­stre­cken; dabei schal­ten sie […]

vom bazillus zum affenmenschen

han­se-wis­sen­schafts­kol­leg, del­men­horst maty­siks pro­to­ty­pen­mo­del­le zukünf­ti­ger mensch­li­cher orga­nis­men sind im rah­men der tagung »pro­duk­ti­on von evi­denz. bio­lo­gi­sche meta­phern und geschlech­ter­kon­struk­tio­nen zwi­schen kunst und wis­sen­schaft in neu­zeit und moder­ne« erneut zu sehen. die durch eine stren­ge ras­ter­an­ord­nung der acryl­glas­vi­tri­nen sehr clean wir­ken­de prä­sen­ta­ti­on im foy­er des han­­se-wis­­sen­­schafts­­­kol­­legs mutet wie das film­set für eine sci­ence-fic­­ti­on-pro­­­du­k­­ti­on an. maty­sik erscheint […]

jenseits des menschen

medi­zin­his­to­ri­sches muse­um, ber­lin bey­ond humans die aus­stel­lung jen­seits des men­schen zeigt inter­ven­tio­nen von maty­sik in der patho­lo­gi­schen prä­pa­ra­te­samm­lung rudolf virchows als auch in der rui­ne sei­nes hör­saals. das ber­li­ner medi­zin­his­to­ri­sche muse­um der cha­ri­té initi­iert 2009 die serie inter­ven­tio­nen, um der gegen­warts­kunst ein neu­es expe­ri­men­tier­feld zu eröff­nen und den dia­log zwi­schen kunst und wis­sen­schaft zu befördern. […]

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Nature Art Art-Nature MAN

Explo­ring the Work of Rei­ner Maria Maty­sik Marc Wras­se It is clear that the revo­ca­ti­on of alie­na­ti­on always hap­pens by alie­na­ti­on as a domi­nant for­ce, self con­fi­dence in Ger­ma­ny, equa­li­ty in Fran­ce, prac­ti­cal needs in Gre­at Bri­tain. — Karl Marx Tre­men­dous is life. Tre­men­dous is its diver­si­ty, its wealth on inven­ti­ons, the com­ple­xi­ty and the will […]