11.02 inzephalus amorphus giganteus

m+p ingenieurgesellschaft, braunschweig

anläss­lich des jubi­lä­ums beauf­tragt die alt­ein­ge­ses­se­ne braun­schwei­ger fir­ma rei­ner maria maty­sik, für ihren haupt­sitz eine skulp­tur zu ent­wi­ckeln: 04005 inze­pha­lus amor­phus gigan­teus (gros­ser kopf­lo­ser ohne fes­te gestalt ). gewöhn­lich rich­tet inze­pha­lus amor­phus gigan­teus sei­nen kno­chen­lo­sen kör­per senk­recht auf und stülpt dabei sack­för­mi­ge beu­len aus. der orga­nis­mus lässt sich in zwei funk­ti­ons­be­rei­che ein­tei­len: haut und ein­ge­wei­de. haut: die haut von inze­pha­lus ist schlei­mig, glatt und glän­zend, da in der wei­chen epi­der­mis schleim­pro­du­zie­ren­de drüsen sit­zen. die rote fär­bung ent­steht durch ein­ge­la­ger­te bak­te­ri­en, die zur ener­gie­um­wand­lung in einer sym­bio­se mit dem orga­nis­mus ste­hen. aus dem rumpf stülpen sich meh­re­re sack­för­mi­ge schwell­kör­per. die­se ver­grös­sern sei­ne ober­flä­che um ein viel­fa­ches. in der unter­haut kon­zen­trie­ren sich sin­nes­or­ga­ne, zum bei­spiel ther­mo- und che­mo­re­zep­to­ren. ein­ge­wei­de: die ein­ge­wei­de­mus­ku­la­tur ermög­licht im zusam­men­spiel mit dem hydro­sta­ti­schen ske­lett form­ver­än­de­run­gen und bewe­gun­gen. in den auf­ge­bläh­ten schwell­kör­pern kann ein hoher druck ent­ste­hen. das sys­tem befä­higt den orga­nis­mus nur unzu­rei­chend zur fort­be­we­gung. die meis­ten arten zei­gen extre­me grös­sen­un­ter­schie­de zwi­schen den geschlech­tern. der aus­ge­wach­se­ne weib­li­che orga­nis­mus errei­chet eine rumpf­hö­he von über zwei metern, das männ­chen ist hin­ge­gen nur zwei zen­ti­me­ter lang. 

on the occa­si­on of the anni­ver­s­a­ry, the braun­schweig firm com­mis­si­ons rei­ner maria maty­sik to deve­lop a sculp­tu­re for their head­quar­ters: 04005 inze­pha­lus amor­phus gigan­teus (lar­ge head­less one without fixed shape ). inze­pha­lus amor­phus gigan­teus usual­ly posi­ti­ons its bon­eless body per­pen­di­cu­lar­ly, ther­eby forming sack-like bul­ges. the orga­nism can be divi­ded into two func­tio­n­ing parts: skin and gut. skin: the skin of inze­pha­lus is sli­my, smooth and shiny, as sli­me-pro­du­cing glands are situa­ted in the soft epi­der­mis. the red colou­ra­ti­on results from the stored bac­te­ria that pro­vi­de the trans­for­ma­ti­on of ener­gy in sym­bio­sis with the orga­nism. mul­ti­ple sack-like caver­nous bodies cover the tor­so, which incre­a­se the sur­face area many times over. the sen­se organs are con­cen­tra­ted in the under­ly­ing skin, for examp­le, ther­mal and che­mi­cal recep­tors. gut: the gut mus­cu­la­tu­re tog­e­ther with the hydro­sta­tic ske­le­ton enab­le alte­ra­ti­on in shape and move­ment. incre­a­sed pres­su­re can ari­se in the bloated erec­ti­le bodies. the orga­nism is capa­ble of only limi­ted loco­mo­ti­on wit­hin this sys­tem. most spe­ci­es show extre­me dif­fe­ren­ces in size bet­ween the gen­ders. the matu­re fema­le orga­nism reaches a body size of over two metres, the male, by con­trast, is only two cen­ti­me­tres in length.