fürst-pückler-museum park und schloss branitz
mooslaube
abbildungen folgen bald
intervention zur verlorenen mooslaube
im themenjahr 2023 „bauen und gestalten in branitz“ greift reiner maria matysik mit einer ortsspezifischen intervention in die historische struktur des branitzer parks ein. ausgangspunkt seiner arbeit ist die verlorene mooslaube im blumengarten – ein ehemals bewusst gestalteter rückzugsort, der exemplarisch für fürst hermann von pückler-muskau’s verständnis von gartenkunst als künstlich erzeugter natur steht.
matysik nähert sich diesem ort nicht über rekonstruktion, sondern über interpretation. seine minimalistisch-technologische installation übersetzt die idee der mooslaube in eine zeitgenössische form, die zwischen organischer anmutung und technischer präzision oszilliert. kühlung, schutz und aufenthalt werden dabei nicht historisierend nachgebildet, sondern als elementare funktionen eines gestalteten naturraums neu verhandelt.
wie in seinem gesamten werk untersucht matysik das verhältnis von natur, technik und menschlicher wahrnehmung. die arbeit verweist auf pflanzen nicht nur als dekoratives element, sondern als konstitutiven baustoff der parkarchitektur. zugleich thematisiert sie den park als ein von menschenhand geformtes, technisch wie biologisch reguliertes system.
die intervention lädt die besucherinnen und besucher ein, den ort körperlich zu erfahren: als raum der verlangsamung, des abkühlens und der temporären rückzugs. damit knüpft matysik an fürst pücklers vorstellung des parks als erfahrungsraum an, in dem gestaltung, nutzung und wahrnehmung untrennbar miteinander verbunden sind.
innerhalb von landart branitz wird matysiks arbeit zu einer zeitgenössischen fortschreibung der historischen gartenidee. sie macht sichtbar, dass der branitzer park kein abgeschlossenes denkmal ist, sondern ein lebendiges kunstwerk, dessen formen, bedeutungen und nutzungen sich im laufe der zeit verändern und immer wieder neu interpretiert werden können.
im themenjahr 2023 „bauen und gestalten in branitz“ greift reiner maria matysik mit einer ortsspezifischen intervention in die historische struktur des branitzer parks ein. ausgangspunkt seiner arbeit ist die verlorene mooslaube im blumengarten – ein ehemals bewusst gestalteter rückzugsort, der exemplarisch für fürst hermann von pückler-muskau’s verständnis von gartenkunst als künstlich erzeugter natur steht.
matysik nähert sich diesem ort nicht über rekonstruktion, sondern über interpretation. seine minimalistisch-technologische installation übersetzt die idee der mooslaube in eine zeitgenössische form, die zwischen organischer anmutung und technischer präzision oszilliert. kühlung, schutz und aufenthalt werden dabei nicht historisierend nachgebildet, sondern als elementare funktionen eines gestalteten naturraums neu verhandelt.
wie in seinem gesamten werk untersucht matysik das verhältnis von natur, technik und menschlicher wahrnehmung. die arbeit verweist auf pflanzen nicht nur als dekoratives element, sondern als konstitutiven baustoff der parkarchitektur. zugleich thematisiert sie den park als ein von menschenhand geformtes, technisch wie biologisch reguliertes system.
die intervention lädt die besucherinnen und besucher ein, den ort körperlich zu erfahren: als raum der verlangsamung, des abkühlens und der temporären rückzugs. damit knüpft matysik an fürst pücklers vorstellung des parks als erfahrungsraum an, in dem gestaltung, nutzung und wahrnehmung untrennbar miteinander verbunden sind.
innerhalb von landart branitz wird matysiks arbeit zu einer zeitgenössischen fortschreibung der historischen gartenidee. sie macht sichtbar, dass der branitzer park kein abgeschlossenes denkmal ist, sondern ein lebendiges kunstwerk, dessen formen, bedeutungen und nutzungen sich im laufe der zeit verändern und immer wieder neu interpretiert werden können.

