fremdkörper
meinblau projektraum prenzlauerberg

Das Projekt „Fremdkörper“ vereint die Arbeiten von R. M. Matysik, R. Mielich, M. Poppe und H. Velázquez in einer Gruppenausstellung. Die Künstler*innen verbindet eine langjährige Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper und anderen Lebewesen sowie deren Wechselbeziehung mit Natur, Wissenschaft, Technik und mythischen Überlieferungen. Von dieser intensiven und kontinuierlichen Beschäftigung zeugen Werkgruppen, die in den vergangenen Jahren entstanden sind und medial von Plastik, Objekten, Grafik bis hin zu Aktionen und partizipativen Ansätzen reichen.
Mit der Arbeit subkutan erweitert Reiner Maria Matysik seine künstlerische Forschung zu hybriden Formen des Lebens und der materiellen Durchdringung von Natur, Körper und Technik um eine radikal körperliche Dimension. Der Künstler trägt eine kleine, feste Skulptur dauerhaft unter der eigenen Haut – ein Fremdkörper, der während der Eröffnung seiner Ausstellung Fremdkörper von Besucherinnen und Besuchern ertastet werden kann.
Diese Arbeit verschiebt die Grenze zwischen Kunstobjekt und lebendigem Organismus. Subkutan wird nicht ausgestellt, sondern verkörpert. Das Werk ist unsichtbar, nur durch Berührung wahrnehmbar, und damit dem üblichen Blickregime der Kunst entzogen. Es thematisiert Intimität, Verletzlichkeit und die zunehmende Verschmelzung von biologischem und künstlichem Material. In der körperlichen Begegnung mit dem Künstler wird die Skulptur zum Schnittpunkt zwischen Innen und Außen, zwischen Ich und Objekt – ein lebendiges Experiment über Identität, Materialität und die Zukunft des menschlichen Körpers.
Mit der Arbeit subkutan erweitert Reiner Maria Matysik seine künstlerische Forschung zu hybriden Formen des Lebens und der materiellen Durchdringung von Natur, Körper und Technik um eine radikal körperliche Dimension. Der Künstler trägt eine kleine, feste Skulptur dauerhaft unter der eigenen Haut – ein Fremdkörper, der während der Eröffnung seiner Ausstellung Fremdkörper von Besucherinnen und Besuchern ertastet werden kann.
Diese Arbeit verschiebt die Grenze zwischen Kunstobjekt und lebendigem Organismus. Subkutan wird nicht ausgestellt, sondern verkörpert. Das Werk ist unsichtbar, nur durch Berührung wahrnehmbar, und damit dem üblichen Blickregime der Kunst entzogen. Es thematisiert Intimität, Verletzlichkeit und die zunehmende Verschmelzung von biologischem und künstlichem Material. In der körperlichen Begegnung mit dem Künstler wird die Skulptur zum Schnittpunkt zwischen Innen und Außen, zwischen Ich und Objekt – ein lebendiges Experiment über Identität, Materialität und die Zukunft des menschlichen Körpers.

