f07.03 poly-lab

arbeit an proto­typ­mo­dellen poste­vo­lu­tionärer lebens­formen
dauer: 2 min

aktive evolution
diese poste­vo­lu­tionären lebewesen sind ergebnisse der aktiven evolution. darunter wird die bewusste nutzung des genetischen materials zur erwei­terung der lebens­formen der erde verstanden. sie unter­scheidet sich grund­legend von der bisherigen, ungerichtet fortschrei­tenden evolution. mit dem schritt in die aktive evolution – also mit der entwicklung und konstruktion neuer lebens­formen – bekommt die evolu­tionäre bewegung eine andere qualität. durch die teilweise bewusste und beschleunigte steuerung und planung der organis­men­bildung lässt sich das potenzial der natur, das um vieles grösser ist als die gegen­wärtigen manifes­ta­tionen des lebens, in reale wesen umsetzen. bisher machte die evolution drei quali­tative sprünge:

1. chemische evolution;
2. organis­mische evolution;
3. psychische evolution. in einem weiteren sprung wird
4. die aktive evolution einsetzen.

seit der psychischen evolution hat sich ein grosser teil der verän­de­rungen der welt von den biolo­gischen prozessen abgespalten. geistige, soziale und technische prozesse finden zwar permanent statt – allerdings auf der basis einer kaum verän­derten biolo­gischen substanz. erst in der vierten phase wird die kluft zwischen gesell­schaft­licher und biolo­gischer entwicklung wieder geschlossen. die aktive evolution ist ein prozess perma­nenter ausein­an­der­setzung, ein cluster von hoffnungen und problemen neuer gedanken, neuer entde­ckungen und neuer lebens­formen. die entwicklung in die zukunft ist nur dann stetig, wenn das alte, das seine rolle auf einer früheren stufe der biolo­gischen entwicklung erfüllt hat, nun dem jungen und neuen einen platz gibt und alle moralischen werte neu definiert werden.