01012 radula alba

weisse raspel

white rasp


der weibliche organismus treibt vornehmlich auf seinen drei armen über dem wasser. sie werden dazu abgespreizt und auf die wasser­ober­fläche gelegt. unter ihnen bilden sich luftpolster, die den leichten körper anheben. ein gemäch­liches treiben­lassen kann in eine schnelle fortbe­wegung übergehen. radula alba vermag den trich­ter­förmigen kopf einzu­ziehen und auszu­stülpen. mit ihm fängt sie beute und hält sie fest. anschliessend wird das einge­quetschte opfer mit der zunge verschlungen. die zunge ist mit etlichen dolchartig geformten zähnen besetzt. auf ihr sitzen giftdrüsen. das nerven- und blutgift ist sehr stark. es löst die roten blutkör­perchen von säugern auf und ist noch nach dem tod (passiv) giftig. in der uroge­ni­ta­lo­ra­l­öffnung bildet diese ein lautbil­dungs­system aus einem labyrinth von blind­säcken. gleich richt­strahlern können sie töne präzise auf ein ziel lenken.

the female organism mostly floats on water with its three arms. these arms are stretched out and laid upon the water surface. air pads that lift the light body up develop under them. an easygoing drift may switch over into a fast movement. radula alba can retract and extend the funnel-shaped head. it catches and retains prey with it. afterwards the squashed victim is devoured with the tongue. the tongue is covered with several dagger-shaped teeth equipped with poison glands. the nerve and blood poisons are very strong. they dissolve the red blood cells of mammals and are still (passively) poisonous after death. it develops a phonetic system from a labyrinth of blind sacks in its urogenital orifice. hereby, sounds can be precisely directed towards a goal, like beams.