00015 tectum ambulans

umhergehendes dach

perambulating roof

das beson­de­re an tec­tum ambulans ist die nur sel­ten statt­fin­den­de, dann aber erstaun­lich zahl­rei­che ver­meh­rung. die fort­be­we­gung die­ser orga­nis­men fin­det in wel­len­ar­ti­gen kon­trak­tio­nen statt. die indi­vi­du­en bewe­gen sich bei war­mem, feuch­tem wet­ter auf erha­be­ne son­ni­ge stel­len und ver­krie­chen sich bei schlech­ter wit­te­rung in erd­spal­ten. häu­fig fin­det man tec­tum ambulans in klei­nen bis grös­se­ren geschwis­ter­grup­pen anein­an­der­ge­schmiegt oder über­ein­an­der­lie­gend. es besitzt auf der unter­sei­te zahl­rei­che prüf­zun­gen: frei­be­weg­li­che mus­kel­lap­pen, auf denen sin­nes­zel­len dicht an dicht sit­zen. wenn sich ein indi­vi­du­um in den boden ein­gräbt, setzt es sei­nen kör­per wie maul­wurf­schau­feln ein. tec­tum ambulans kann sich mit der gesam­ten kör­per­un­ter­flä­che mit hil­fe der kleins­ten, zu saug­or­ga­nen aus­ge­bil­de­ten poren an eine ober­flä­che anhef­ten. äus­ser­lich ähnelt es amo­e­nus vagans.

the spe­cial fea­ture of tec­tum ambulans is the asto­nis­hing repro­duc­tion at irre­gu­lar inter­vals. move­ment hap­pens in wave-like con­trac­tions. they often appe­ar in enor­mous num­bers. under warm, humid wea­ther, the indi­vi­du­als move to pro­mi­nent sun­ny spots, and during bad wea­ther, they hide in chasms. tec­tum ambulans is often found in small to lar­ger groups, lying clo­se­ly tog­e­ther or on top of each other. it has exami­na­to­ry tongues. the­se are tongue-like lobes, which are full of sen­so­ry cells. it uses its body like the claws of a mole when it digs its­elf in. it can suck its­elf onto a sur­face with the smal­lest pores at the under­si­de of its body, which are deve­lo­ped into suc­tion organs. extern­al­ly it resem­bles amo­e­nus vagans.