99.01 anthropophilie

ausstellungsraum horten, düsseldorf

dem aus­stel­lungs­ti­tel ent­spre­chend kön­nen maty­siks pos­t­e­vo­lu­tio­nä­re orga­nis­men als resul­tat der anpas­sung von lebe­we­sen an anthro­po­gen ver­än­der­te exis­tenz­be­din­gun­gen gese­hen wer­den. für die aus­stel­lung kon­zi­piert er einen bei­trag, mit dem sei­ne visi­on zukünf­ti­ger lebens­for­men dar­ge­legt wer­den soll. ein dazu von ihm gehal­te­ner vor­trag wird ohne sei­ne anwe­sen­heit mit­tels cd und beglei­ten­der dia­show prä­sen­tiert. maty­sik ent­wi­ckelt so über den weg der selbst­re­fle­xi­vi­tät sowohl eine form der ästhe­ti­schen prä­sen­ta­ti­on als auch eine mög­lich­keit, dem besu­cher sei­ne kunst zu vermitteln.

accord­ing to the exhibition’s tit­le, matysik’s post-evo­lu­tio­na­ry orga­nisms can be seen as a result of the adap­t­ati­on of living crea­tures to anthro­po­ge­nic chan­ges in their living con­di­ti­ons. he con­cei­ves a con­tri­bu­ti­on to the exhi­bi­ti­on that sets out his visi­on of future life forms. an addi­tio­nal lec­tu­re, given by hims­elf, is pre­sen­ted via cd and accom­pany­ing sli­de­show in his absence. maty­sik thus deve­lo­ps – through a path of self-reflec­tion – a form of aes­the­tic pre­sen­ta­ti­on as well as a pos­si­bi­li­ty for con­vey­ing his prac­ti­ce to visitors.