19.03 ich bin ganz von glas

industriemuseum chemnitz

die trübung
die kör­per sel­ber sind ein­fa­che bi- oder poly­fur­ka­tio­nen. beim glas­bla­sen schwel­len for­men in ana­lo­gie zu phy­ti­schen trie­ben an. in ihrem inne­ren voll­zieht sich ein kreislauf.
die her­me­tisch abge­schlos­se­nen glas­kör­per sind mit wenig was­ser gefüllt.
ein teil des was­sers eva­po­riert und legt sich im inne­ren der trans­pa­ren­ten for­men als fei­nes kon­den­sat ab. ab einer bestimm­ten tröpf­chen­grö­ße rinnt es her­un­ter um erneut zu evaporieren.

the haze
the bodies them­sel­ves are simp­le bi- or poly­fur­ca­ti­ons. in the pro­cess of glass-blowing shapes swell ana­lo­gous­ly to phytic impul­ses. a cycle is taking place insi­de of the sculpture.
the her­me­ti­cal­ly sea­led glass bodies are fil­led with litt­le water.
part of the water eva­po­ra­tes and cove­res the trans­pa­rent forms as a fine con­den­sa­te from the insi­de. at a cer­tain dro­p­let size, it runs down to eva­po­ra­te again.