20.03 komm, nimm mich.

kunsthalle wilhelmshaven

take-away-show

komm. nimm mich.komm. nimm mich.komm. nimm mich.komm. nimm mich.komm. nimm mich.komm. nimm mich.komm. nimm mich.komm. nimm mich.20.03_09
wenn das publi­kum nicht zur aus­stel­lung darf, kom­men die objek­te zum betrachter.

ana­log statt digi­tal: statt einer ver­le­gung der aus­stel­lung ins digi­ta­le, gehen rei­ner maria maty­sik und die kunst­hal­le wil­helms­ha­ven einen alter­na­ti­ven weg und ermöglichen die direk­te begeg­nung zwi­schen mensch und werk im pri­va­ten raum. mit dem verständnis, dass kunst auch lebens­mit­tel ist, laden sie mit der aus­lei­he zur ech­ten begeg­nung mit objek­ten, gebil­den und skulpturen.

alle wer­ke der aus­stel­lung komm, nimm mich, die den lebens­raum wat­ten­meer, die mächtige kraft des was­sers, die künst­lich­keit der tren­nung von was­ser und land sowie den ste­tig anstei­gen­den mee­res­spie­gel the­ma­ti­sie­ren, können ab sofort unkom­pli­ziert ent­lie­hen wer­den – dar­un­ter große skulp­tu­ren mikro­sko­pisch klei­ner strah­len­tier­chen; fra­gi­le wachs­ob­jek­te; glas-was­ser-skulp­tu­ren, die den tiden­hub ver­bild­li­chen; eine zent­ner­schwe­re alu­mi­ni­um­plas­tik in wol­ken­form; instal­la­tio­nen und klei­ne­re kunststoffobjekte.

das ver­zeich­nis der aus­zu­lei­hen­den objek­te ist auf der web­site der kunst­hal­le wil­helms­ha­ven abrufbar. 

mit dem pro­jekt lässt sich das poten­ti­al der direk­ten begeg­nung von mensch und kunst­werk zu zei­ten des kon­takt­ver­bots erle­ben. die sozia­le ver­ein­ze­lung ermöglicht die aus­ein­an­der­set­zung mit der künst­le­ri­schen arbeit in größter nähe und intimität. die aus­lei­he erfolgt kos­ten­los mit unter­zeich­nung eines leih­ver­trags bis zu einer rück­ruf­ak­ti­on, wenn die kunst­hal­le ihren regulären aus­stel­lungs­be­trieb wie­der auf­neh­men kann.

die vor­schrif­ten der niedersächsischen lan­des­re­gie­rung zur redu­zie­rung von kon­tak­ten wer­den streng ein­ge­hal­ten. es fin­det kein direk­ter kon­takt zwi­schen den aus­lei­hen­den und den mitarbeiter*innen der kunst­hal­le wil­helms­ha­ven statt. ein leih­ver­trag wird per e‑mail geschlos­sen, die expo­na­te wer­den nach abspra­che direkt vor der kunst­hal­le plat­ziert und können dort ent­ge­gen­ge­nom­men oder auf kos­ten des leih­neh­mers pos­ta­lisch zuge­sandt werden.

no show without visitors!
take-away exhi­bi­ti­on at kunst­hal­le wilhelmshaven
rei­ner maria maty­sik – come, take me

if the audi­ence is not admit­ted into the exhi­bi­ti­on, the art­works visit the spectator.

ana­lo­gue ins­tead of digi­tal: ins­tead of moving the exhi­bi­ti­on into the digi­tal sphe­re, rei­ner maria maty­sik and kunst­hal­le wil­helms­ha­ven are taking a dif­fe­rent approach, thus enab­ling a direct encoun­ter bet­ween indi­vi­du­als and art­works. with the under­stan­ding that art is also food­s­tuff, they invi­te visi­tors to a real encoun­ter with objects, struc­tures and sculp­tures by loa­ning them to pri­va­te households. 

all works in the exhi­bi­ti­on komm, nimm mich, which focu­ses on the wad­den sea as a habi­tat, the migh­ty power of water, the arti­fi­cial sepa­ra­ti­on of water and land, and the con­stant­ly rising sea levels, can be bor­ro­wed in a simp­le way – inclu­ding lar­ge sculp­tures of micro­scopi­cal­ly small radio­la­ri­ans; fra­gi­le wax objects; glass-water sculp­tures visua­li­sing the tidal ran­ge; a hea­vy alu­mi­ni­um sculp­tu­re in the shape of a cloud; instal­la­ti­ons and smal­ler plastic objects.
the list of items on loan is avail­ab­le online.

the pro­ject allows visi­tors to expe­ri­ence the poten­ti­al of direct con­ta­ct bet­ween indi­vi­du­als and works of art during lock­down. social iso­la­ti­on faci­li­ta­tes the enga­ge­ment with the art­work in clo­se pro­xi­mi­ty and inti­ma­cy. the loan will con­ti­nue until a recall cam­pai­gn starts, and kunst­hal­le wil­helms­ha­ven can resu­me its regu­lar exhi­bi­ti­on activities.

the regu­la­ti­ons issued by the government of the sta­te of lower sax­o­ny regar­ding the reduc­tion of con­ta­cts are strict­ly fol­lo­wed. the­re will be no direct con­ta­ct bet­ween the bor­ro­wers and kunst­hal­le wilhelmshaven’s staff. a loan agree­ment will be con­clu­ded via e‑mail and the art works will be pla­ced direct­ly in front of the kunst­hal­le by pri­or arran­ge­ment or sent by a car­ri­er at the borrower’s expense.