00068 erro viviparus

lebend-junge gebärender landstreicher

living offspring-breeding vagrant


erro viviparus ist stetig in langsamer bewegung. die mobilität wird durch verformen des schwam­martigen körpers erzielt. durch das zottige hautgewebe können die jungen organismen abgeschieden sowie erde und kleine lebewesen aktiv aufge­nommen werden. ein solches aufnehmen von nahrung durch ein intaktes, schüt­zendes abschluss­gewebe ist nur deshalb möglich, weil bei diesem organismus verschiedene physische und chemische kräfte zusam­men­spielen. die nahrung wird von den faser­zellen durch inter­zel­lu­lar­spalten in eine schleim­schicht gezogen und dort verwertet. der organismus erkennt mit hilfe von prote­in­re­zeptoren die prote­in­partikel der beutetiere (chemo­nastie). seine randtentakel können aber auch über erregungs­lei­tungen von der organis­musmitte gereizt werden. die haut von erro viviparus ist mit winzigen furchen durchzogen. durch die kapil­lar­kräfte wird feuch­tigkeit direkt in richtung der öffnungen geführt, durch die der organismus sie aufnehmen kann.

erro viviparus is constantly in slow movement. mobility is achieved through the defor­mation of the sponge-like body. through the shaggy skin tissue, the young organisms can be ejected, and earth and other small creatures can be actively absorbed. the mixed vegeta­ble­animal organism is capable of photo­syn­thesis as well as of breathing through the skin. such an absorption of food is only possible through an intact closing tissue and only because the different chemical and physical forces work together in these organisms. the food is pulled into a mucous layer through intra­cellular gaps and is digested there. with the help of protein receptors, the organism recognizes the protein particles of the prey (chemonasty). the outer tentacles can also be stimulated by impulses from the organism’s mid-section. erro viviparus is inter­s­persed with tiny tubes and channels. through the capillary forces all humidity is conducted towards the openings, through which the organism can absorb them.