00041 parapodium amorphum

ungestaltes stummel­füsschen

unshapely stubb­lefoot


der körper läuft in stummel­füsschen aus. diese organe bilden sich stets neu. sie entstehen durch makro-euplasmatische diffe­ren­zierung. parapodium amorphum bewegt die glieder wankend und unsicher. die jugend­kleid­lappen sind aus verklebten haaren gebildet. auf der gesamten oberseite ist parapodium mit diesen weichen, lappen­förmigen ausstül­pungen überzogen. der organismus verteidigt sich mit mikro­pro­jektilen, die im bläulich-grünen geschlechts­apparat einge­bettet sind. winzige giftpfeile werden über druck von über 200 atmosphären direkt in die haut des gegners geschossen; sie durch­dringen die hornschicht der haut und sogar skelett­schalen anderer organismen und explo­dieren im körper. dadurch wird gewebe, wie z.b. muskel­gewebe, gelähmt, und der zellsaft- bzw. blutsauger kann unbeschadet die ruhig­ge­stellten opfer verzehren. gut genährt bildet parapodium amorphum einen roten, fleischigen fortsatz aus, der ständig nachwächst und bei bedarf verdaut werden kann.

the body spreads out into constantly regene­rating stubble feet. they develop through macro-euplasmatic diffe­ren­tiation. parapodium amorphus moves its limbs shakily and insecurely. the lobes of the youth dress consist of clotted hairs. the whole upper surface of parapodium is covered with these soft, lobeshaped protu­berances. it defends itself with micro-projectiles. these are embedded in the bluish-green genital apparatus. tiny poison darts are shot directly under the skin with a pressure of more than 200 atmos­pheres. they penetrate the horn layer of the skin of animals and humans and explode inside of the body. tissue, such as muscle tissue, is paralyzed by venoms. this way, the blood­sucker can easily consume the immobilized victims. if it is well fed, it develops a fleshy appendage, which keeps growing constantly and can be ingested by the organism if required.