00056 captator giganteus

riesenhafter erschleicher

gigantic surreptitious one

die fort­be­we­gung erfolgt durch ständigen form­wech­sel des nicht dif­fe­ren­zier­ten körpers. die dar­stel­lung zeigt cap­t­ator gigan­teus kurz vor dem kon­takt des vorwärtsstrebenden teils mit dem boden. sexu­el­le fort­pflan­zung ist vom prin­zip der vege­ta­ti­ven fort­pflan­zung abgelöst. unter güns­ti­gen umwelt­be­din­gun­gen ver­jün­gen sich die ein­zel­nen orga­nis­men, indem sie sich durch abtren­nung bzw. tei­lung ver­meh­ren. gewöhnlich ist die rumpf­tei­lung, es gibt aber auch viel­fach­tei­lun­gen. die­se orga­nis­men haben eine unbe­grenz­te lebens­zeit. sie ster­ben nicht, aus­ser wid­ri­ge umwelt­ein­flüs­se (z.b. lan­ge peri­oden extre­mer hit­ze) ver­hin­dern ihren fort­be­stand. damit fuk­tio­nie­ren sie nicht nach dem prin­zip des unteil­ba­ren, end­li­chen sterb­li­chen, son­dern nach dem mus­ter repe­ti­ti­ven abschnürend.

move­ment is con­duc­ted through a con­stant shift in the shape of the undif­fe­ren­tia­ted body. the image shows cap­t­ator gigan­teus short­ly befo­re the dri­ving part of the body is about to touch the floor. sexu­al repro­duc­tion does not occur. under generous envi­ron­men­tal con­di­ti­ons, the indi­vi­du­al organims will not die, but repro­du­ce through sepa­ra­ti­on and divi­si­on. usual­ly, it repro­du­ces by divi­ding its tor­so. the­re are mul­ti­ple divi­si­ons, though. the­se orga­nisms do not die, except if pla­ced in an unfa­vor­able envi­ron­ment and have an unli­mi­ted life-span. they do not com­ply with the princip­le of the indi­vi­si­ble, and the­re­fo­re ending and mor­tal, but to the pat­tern of repe­ti­ti­ve sepa­ra­ti­on. the sexu­al dri­ve no lon­ger exists, due to the princip­le of vege­ta­ti­ve reproduction.