03002 gliocyclus exiguus

schmächtiger schleimring

frail mucous ring

der mikro­or­ga­nis­mus glio­cy­clus exi­guus bil­det ein sonar­sys­tem aus. kontakthärchen erzeu­gen eine kamm­haut am ran­de einer ein­fa­chen mem­bran. die­se lebens­form macht den hül­len­ar­ti­gen auf­bau als grund­la­ge allen lebens deut­lich sicht­bar. für die ruhe­zeit baut sich der orga­nis­mus eine höhle und schei­det gros­se men­gen von schleim um sich her­um ab, der mit der zeit zu einem dün­nen kokon trock­net und schutz gewährt. am obe­ren ende des kokons befin­det sich eine klei­ne öffnung, die frei bleibt. die­se öffnung mün­det über einen trich­ter ins inne­re des orga­nis­mus und ermöglicht ihm, sauer­stoff auf­zu­neh­men. in die­sem zustand ver­bringt er, je nach tem­pe­ra­tur, meh­re­re mona­te. auf­grund die­ser über­le­bens­stra­te­gie, schleim für einen schüt­zen­den kokon zu bil­den, kann er sogar meh­re­re jah­re in die­sem zustand überleben.

glio­cy­clus exi­guous has deve­lo­ped a sonar sys­tem. con­ta­ct hairs form a skin crest at the edge of a simp­le mem­bra­ne. in this life-form the shell-like struc­tu­re as the basis for all life, beco­mes visi­ble. the orga­nism con­structs a cave and excre­tes lar­ge amounts of mucus. with time, the mucus and the orga­nism dry into a thin cocoon, which pro­tects the orga­nism during its res­ting pha­se. at the top of the cocoon the­re is a small ope­ning which the orga­nism keeps free. this ope­ning ends in a fun­nel, which runs through the orga­nism and enab­les it to absorb oxy­gen. depen­ding on the tem­pe­ra­tu­re, it spends several mon­ths in this sta­te. through the sur­vi­val stra­te­gy of excre­ting mucus for a proc­tec­ti­ve cocoon, it can sur­vi­ve for several years in this state.