00061 pallium conjugatum

zu einem paar verbundener mantel

cloak which is joined into a couple


an ausläufern einer knöchernen struktur finden sich zurück­ge­bildete, nur noch durch knospen angedeutete fortpflan­zungs­organe. in den öffnungen des gewebes bilden sich rote, zungen­artige tango­re­zep­toren. pallium conju­gatum führt statt photo­syn­these eine silizi­um­ba­sierte energie­ge­winnung mit licht­energie durch. finden sich zwei exemplare, so öffnen sich die brust­korb­ar­tigen körper, und die einander zugewandten organismen drängen sich mit aufge­spreizten rippen anein­ander, verzahnen die geöff­neten brust­körbe inein­ander und formen einen gemein­samen körper. dieser vorgang kann sich nach einer verschmel­zungszeit, in der die verbindung der beiden zu einem neuen wesen vollzogen wird, beliebig oft wieder­holen. so können diese organismen gewaltige ausmasse annehmen. ihr wachstum hat theore­tisch kein ende, da sie sich endlos durch solche verbin­dungen addieren können.

on exten­sions of a bony structure, there are only degene­rated remains of sexual organs, which are indicated by buds. red, tongue-like tango receptors develop in the openings of the tissue. instead of photo­syn­thesis, pallium conju­gatum conducts a silicon-based production of energy with the help of light energy. when two specimen meet, the thorax-like bodies open and the two organisms press against each other with spread ribs, interlock the opened thoraxes and form a common body. this process can be repeated infinetely, after a phase of fusion, in which the two organisms form a new creature. through this process, they can reach enormous dimen­sions. in theory their growth has no end, since they can add up infinitely through these fusions.