00028 pulcheria sensitiva

allerliebste empfindliche

dearest sensitive one


auf­grund des zusam­men­schlus­ses zu organismenstöcken löst sich die ein­heit der indi­vi­du­en auf. ein­zel­ne orga­nis­men von pul­che­ria sen­si­ti­va ver­bin­den sich hier phy­sio­lo­gisch zu einer gemein­sam leben­den sub­stanz. die auf­rech­te form wird durch kalk- oder kieselsäurefasern aus elas­ti­schem, jod­hal­ti­gem gerüst­ei­weiss sta­bi­li­siert. die orga­nis­men leben ver­bor­gen und kom­men nur zur befruch­tung aus ihren ver­ste­cken. wird einer der orga­nis­men bewegt, bewe­gen sich die ande­ren mit. sie wer­den dabei von einem präzisen gelenk­me­cha­nis­mus gesteu­ert. durch die bewe­gung lösen sich klei­ne, rei­fe nach­kom­men von den roten zun­gen. sie können ein­zeln ausschwärmen und sich an einem ande­ren ort zu einem neu­en orga­nis­mus­stock zusammenschliessen.

the unity of indi­vi­du­als dis­sol­ves in new, per­ma­nent sta­tes of pul­che­ria sen­si­ti­va. sin­gle indi­vi­du­als of pul­che­ria sen­si­ti­va have com­bi­ned phy­sio­lo­gi­cal­ly to clus­ters of orga­nisms of collec­ti­ve living sub­s­tance. the upright shape is sta­bi­li­zed by lime and sili­cic acid fibers from elastic frame pro­te­in con­tai­ning iodi­ne. this orga­nism lives very secre­tively and lea­ves its hiding place only at the time of fer­ti­liz­a­ti­on. if one orga­nism is moved, the others move along. in the pro­cess, litt­le ripe descen­dants break away from the red tongues and swarm out indi­vi­du­al­ly. at ano­t­her loca­ti­on they might form a new clus­ter of organisms.