21.07 institut für postevolutionäre lebensformen

kunstmuseum heidenheim

institute for post-evolutionary forms of life

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rei­ner maria maty­sik arbei­tet im grenz­be­reich von kunst und natur­wis­sen­schaf­ten. in sei­nem rei­chen schaf­fen fin­den sich vor allem spe­ku­la­ti­ve model­le zukünftiger lebens­for­men. jede der zukünftigen wesen zeich­net sich durch spe­zi­fi­sche anpas­sun­gen an kom­men­de bedin­gun­gen aus. auf­fäl­lig ist dabei, dass die gren­zen zwi­schen mensch, pflan­ze und tier zuse­hends ver­schwim­men. maty­sik begründet dies mit der annah­me, dass die mensch­li­che ein­fluss­nah­me auf die evo­lu­ti­on zuneh­men wird. an sei­nen expo­na­ten aus kera­mik, plas­til­lin, sty­ro­dur und wei­te­ren mate­ria­li­en lässt sich erah­nen, wie genau das aus­se­hen könn­te. der blick auf die fort­schrit­te in der gen­tech­nik ist jedoch kein pes­si­mis­ti­scher, son­dern ein posi­tiv gepräg­ter, den die besu­che­rin­nen und besu­cher sinn­lich erfah­ren und im muse­um dis­ku­tie­ren kön­nen. auch wäh­rend der aus­stel­lung wer­den neue lebe­we­sen pro­du­ziert. in einem hoch­mo­der­nen 3d-dru­cker, den die fir­ma voith dan­kens­wer­ter­wei­se zur verfügung stellt pro­du­ziert, wer­den, wer­den im hoch­mo­der­nen fdm-ver­fah­ren (fused depo­si­ti­on mode­ling) wäh­rend der aus­stel­lungs­dau­er im muse­ums­foy­er entwürfe des künstler gedruckt und in die aus­stel­lung inte­griert. so wird anschau­lich, wie tech­nik, kunst und natur­wis­sen­schaf­ten mit­ein­an­der fusio­nie­ren können.

rei­ner maria maty­sik works on the bor­der­line bet­ween art and the natu­ral sci­en­ces. his rich oeu­vre con­tains abo­ve all spe­cu­la­ti­ve models of future life forms. each of the future bein­gs is cha­rac­te­ri­zed by spe­ci­fic adap­t­ati­ons to com­ing con­di­ti­ons. it is striking that the bounda­ries bet­ween humans, plants, and ani­mals are beco­m­ing incre­a­singly blur­red. maty­sik jus­ti­fies this with the assump­ti­on that human influ­ence on evo­lu­ti­on will incre­a­se. his exhi­bits made of cer­a­mics, plasti­cin, poly­sty­rol and other mate­ri­als give an idea of what exact­ly this could look like. the view of the pro­gress in gene­tic engi­nee­ring is not a pes­si­mistic one, howe­ver, but a posi­ti­ve one that visi­tors can expe­ri­ence sen­sual­ly and dis­cuss in the muse­um. new crea­tures are also pro­du­ced during the exhi­bi­ti­on. in a sta­te-of-the-art 3d prin­ter, which is kind­ly pro­vi­ded by the com­pa­ny voith, designs by the artist are prin­ted in the muse­um foy­er and inte­gra­ted into the exhi­bi­ti­on using the ultra-modern fdm pro­cess (fused depo­si­ti­on mode­ling). this demons­tra­tes how tech­no­lo­gy, art, and natu­ral sci­en­ces can mer­ge with each other.