97.06 next generation

herzog august bibliothek, wolfenbüttel

maty­sik ent­deckt im gebäudekomplex der her­zog-august-biblio­thek einen bis­her ver­steck­ten raum, der sich als arbeits­kam­mer eines hand­schrif­ten­for­schers aus dem 19. jahr­hun­dert ent­puppt. für sei­nen aus­stel­lungs­bei­trag präpariert er die vor­ge­fun­de­ne kam­mer und erklärt sie kur­zer­hand zur leih­büche­rei, in der sich fach­li­te­ra­tur zur geschich­te der pflan­zen­kon­struk­ti­on sowie eine modell­samm­lung von pro­to­ty­pen für bio­n­ten befin­den sol­len. die ledig­lich fin­gier­ten öffnungszeiten hal­ten die­se pseu­do­bi­blio­thek jedoch unzugänglich, so dass nur die glas­tür einen ein­blick gewährt, womit der gesamt­in­sze­nie­rung ein musea­ler cha­rak­ter ver­lie­hen wird.

maty­sik dis­co­vers a pre­vious­ly hid­den room in the com­plex of the her­zog-august-biblio­thek libra­ry, which turns out to be the working cham­ber of a hand­wri­ting rese­ar­cher from the 19th cen­tu­ry. for his exhi­bi­ti­on he pre­pa­res the dis­co­ve­r­ed cham­ber and decla­res it to be a len­ding libra­ry for lite­ra­tu­re on the histo­ry of plant con­struc­tion, as well as the home of a collec­tion of bio­nt pro­to­ty­pes. the fic­ti­tious ope­ning hours, howe­ver, make this pseu­do-libra­ry inac­ces­si­ble, such that only a glass door pro­vi­des insight into the space – len­ding the exhi­bi­ti­on a muse­um-like quality.