03.02 zeichnungen

gutleut 15, frankfurt am main


maty­sik doku­men­tiert die ent­ste­hungs­be­din­gun­gen sei­nes werks. in skiz­zen, kon­zep­ten und tex­ten legt er the­ma­tisch grup­piert die theo­re­ti­schen bezugs­punk­te sei­nes schaf­fens dar. zum einen führt er so die gän­gi­ge tra­di­ti­on fort, als legi­ti­mie­ren­de basis der künst­le­ri­schen pra­xis ein­bli­cke in ate­lier- und arbeits­pro­zes­se zu geben, womit die eige­ne arbeit ver­or­tet, gesi­chert und kon­trol­liert wird; zum ande­ren ori­en­tiert er sich damit an kon­zep­tua­lis­ti­schen ver­fah­ren, in denen die werk­be­ob­ach­ten­de prä­sen­ta­ti­on zu einer eigen­stän­di­gen ästhe­tik führt.

maty­sik docu­ments the con­di­ti­ons under which his work ari­ses. he pres­ents the theo­re­ti­cal refe­rence points for his work in sket­ches, con­cepts and texts. he thus con­ti­nues in the popu­lar tra­di­ti­on and legi­ti­mi­zing prac­ti­ce of artists giving insight into their stu­dio and pro­ces­ses, wher­eby the indi­vi­du­al work is loca­ted, secu­red and con­trol­led; at the same time, he aligns hims­elf with a con­cep­tu­al pro­ce­du­re in which the pre­sen­ta­ti­on and obser­van­ce of the work pro­du­ces an inde­pen­dent aesthetic.