00009 anulus ambulans microphyllus

kleiner wanderring

small travelling ring

der orga­nis­mus bewegt sich rotie­rend fort. die zehn extre­mi­tä­ten schwel­len rhyth­misch an und ab. dabei ver­än­dern sich ihre län­ge und aus­rich­tung. auf die­se wei­se kann anu­lus ambulans micro­phyl­lus stei­le hän­ge hin­auf­klet­tern und die­se in hoher geschwin­dig­keit wie­der hin­ab­rol­len. an der äus­se­ren zell­hül­le des ring­rump­fes wird mine­ra­li­sches oder anor­ga­ni­sches mate­ri­al ver­schie­de­ner grös­se als hüll­struk­tu­ren ange­la­gert. die weib­chen von anu­lus ambulans micro­phyl­lus stre­ben eine mög­lichst gros­se anzahl von sexu­al­part­nern an, wobei sie mit jedem ein­zel­nen nur ein­mal kopu­lie­ren. um das zu ermög­li­chen, mar­kie­ren sie ihre zahl­rei­chen kopu­la­ti­ons­part­ner mit ihrem eige­nen duft. so erken­nen sie, ob der part­ner sie bereits befruch­tet hat.

the orga­nism moves by rota­ting. the ten extre­mi­ties swell and go down rhyth­mi­cal­ly. their length and align­ment chan­ge. in this way, anu­lus ambulans micro­phyl­lus can climb up steep slo­pes and roll down along them with gre­at velo­ci­ty. on the outer cell lay­er of the ring-tor­so, mine­ral and inor­ga­nic mate­ri­al of vary­ing size is accu­mu­la­ted as a mant­le struc­tu­re. as with other orga­nisms, fema­le anu­lus ambulans micro­phyl­lus stri­ve for the grea­test pos­si­ble num­ber of sex part­ners. fema­les mark their nume­rous mates with their own smell in order to detect whe­ther the mate has alrea­dy inse­mi­na­ted them.