01008 nebula natans

schwimmender nebel

swimming fog


eine mund­ar­ti­ge öff­nung führt zur lei­bes­höh­le (coel­um) von nebu­la natans. sie ist von einem ring­mus­kel­be­setz­ten kra­gen umge­ben, der inner­halb von sekun­den­bruch­tei­len völ­lig geschlos­sen wer­den kann. er dient zum fest­hal­ten, ansau­gen und zur nah­rungs­auf­nah­me. der orga­nis­mus kann unter was­ser durch drei lap­pen­för­mig aus­ge­bil­de­te blatt­kie­men (eula­mel­li­bran­chi­en) atmen. nebu­la natans lebt in anony­men ver­bän­den im meer. sie bewegt sich fort, indem sie den kör­per durch die mund­öff­nung mit was­ser voll­saugt und das auf­ge­nom­me­ne was­ser durch eine gros­se anzahl von am hin­te­ren teil des kör­per­sacks befind­li­chen drü­sen­öff­nun­gen her­aus­presst. mit dem was­ser wird dabei auch nah­rung auf­ge­nom­men. nor­ma­ler­wei­se schwe­ben die orga­nis­men bewe­gungs­los in belie­bi­ger aus­rich­tung im was­ser, bevor durch eine dor­so­ven­tral ablau­fen­de kon­trak­ti­ons­wel­le der längs­mus­ku­la­tur ein vor­wärts- oder rück­wärts­aus­pres­sen erfolgt. bei gefahr kön­nen die orga­nis­men das was­ser durch aus­stos­sen von klei­nen weis­sen pro­te­in­par­ti­keln vernebeln.

a mouth-like ori­fice leads to the body cavi­ty (coel­um) of nebu­la natans. it is sur­roun­ded by a sphinc­te­red col­lar, which can be clo­sed com­ple­te­ly in a split second. it ser­ves for suc­tion, for hol­ding on and for ingesti­on. under­wa­ter, the orga­nism can brea­the through three leaf gills (eula­mel­li-bran­chiae). nebu­la natans lives in the sea in anony­mous collec­ti­ves. it moves by suck­ing the body full of water through the oral ori­fice and then ejec­ting it through a num­ber of jet ope­nings in its rear end. in the pro­cess, nut­ri­ents are also absor­bed with the water. nor­mal­ly they float in the water, moti­on­less and without focus, befo­re a dor­so-ven­tral con­trac­tio­n­al wave of the hori­zon­tal mus­cles shoots out water to the front or to the rear. when in dan­ger, they can cloud the water by ejec­ting small white pro­te­in particles.